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Herdwangen-Schönach (Landkreis Sigmaringen): Frontalkollision endet tödlich

Ein 74-jähriger VW-Fahrer wurde bei einem Zusammenstoß mit einem Lkw getötet, zwei weitere Personen schwer verletzt. Die Unfallursache wird noch ermittelt.

Foto: Depositphotos

Herdwangen-Schönach (Landkreis Sigmaringen) (ost)

Ein 74-jähriger VW-Fahrer wurde am Dienstagnachmittag bei einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Lkw auf der L 195 getötet, während zwei weitere Personen schwer verletzt wurden. Nach den ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr der Senior gegen 14 Uhr in Richtung Owingen, als er aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrspur geriet und dort mit dem 12-Tonner eines ordnungsgemäß entgegenkommenden 53-Jährigen zusammenstieß. Der VW wurde durch den heftigen Aufprall in den angrenzenden Grünstreifen geschleudert. Der 74-Jährige wurde im Fahrzeug eingeklemmt und von der Freiwilligen Feuerwehr befreit. Er erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort. Seine Mitfahrerinnen im Alter von 72 und 10 Jahren wurden ebenfalls schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der 53-jährige Lkw-Fahrer und sein Beifahrer kamen mit dem Schrecken davon, wurden aber vorsorglich ebenfalls medizinisch versorgt. Der VW erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro und wurde von einem Abschleppunternehmen abtransportiert. Der Schaden am Lkw, beladen mit Getränken, wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Auch er war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Ein Gutachter wurde zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen. Die Landesstraße bleibt voraussichtlich bis in die frühen Abendstunden gesperrt, während die Straßenmeisterei eine Umleitung eingerichtet hat. Die Verkehrspolizei Sigmaringen hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was einem Anteil von 3,38% entspricht. 1.733 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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