Ein 19-Jähriger sitzt seit Mittwoch in Untersuchungshaft, verdächtigt des Einbruchs in ein Elektronikgeschäft. Die Ermittlungen zu seinem mutmaßlichen Mittäter dauern an.
Herrenberg: 19-Jähriger in Untersuchungshaft

Ludwigsburg (ost)
Seit dem 20.05.2026 befindet sich ein 19-jähriger Mann in Untersuchungshaft, da er verdächtigt wird, am 15.04.2026 gemeinsam mit einem 18-Jährigen in ein Elektronikgeschäft in Herrenberg eingebrochen zu sein. Dabei wurden Mobiltelefone im Gesamtwert von etwa 9.500 Euro gestohlen und teilweise weiterverkauft.
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen durchgeführt, die zu den beiden Verdächtigen geführt haben, die auch für ähnliche Fälle verantwortlich sein sollen.
Aufgrund eines Antrags der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der 19-jährige rumänische Staatsbürger am 20.05.2026 vorläufig festgenommen und noch am selben Tag einem Haftrichter am Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Der Haftbefehl wurde wegen des dringenden Verdachts des Bandendiebstahls erlassen und der junge Mann wurde inhaftiert.
Die Ermittlungen gegen den 18-jährigen mutmaßlichen Mittäter sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 87 auf 80 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








