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Herrenberg: Angriff auf Polizeibeamten im Regionalexpress

Eine verbale Auseinandersetzung zwischen jungen Männern eskalierte in eine körperliche Attacke auf einen Polizeibeamten am Bahnhof Herrenberg.

Foto: Depositphotos

Herrenberg (ost)

Am späten Montagabend (14.09.2026) kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen drei jungen Männern und einem anschließenden Angriff auf einen Polizeibeamten in einem Regionalexpress und am Bahnhof Herrenberg.

Nach den aktuellen Ermittlungen waren zwei 16-jährige deutsche Staatsangehörige zusammen mit einem 17-jährigen Zeugen gegen 23:00 Uhr in einem Regionalexpress unterwegs, als sie auf einen 19-jährigen deutschen Staatsangehörigen trafen.

Es scheint, dass zwischen den beiden 16-Jährigen und dem 19-Jährigen zunächst eine verbale Auseinandersetzung stattfand, die dann in eine vermutlich gegenseitige körperliche Konfrontation überging. Es wird berichtet, dass die Beteiligten sich gegenseitig gestoßen und geschlagen haben, sowie Beleidigungen und Bedrohungen ausgesprochen haben.

Am Bahnsteig 3 in Herrenberg trafen die alarmierten Einsatzkräfte der Landespolizei auf die drei Verdächtigen. Der 19-jährige Beschuldigte soll laut Zeugenaussagen sehr aggressiv gewesen sein. Während der polizeilichen Maßnahmen soll er einen Polizeibeamten mit einer mit Wasser gefüllten PET-Flasche beworfen haben und ihn im Nacken getroffen haben. Glücklicherweise wurde der Beamte durch den Wurf nicht verletzt.

Die drei Verdächtigen wurden zur weiteren polizeilichen Bearbeitung zur Polizeiwache Herrenberg gebracht. Auch Einsatzkräfte der Bundespolizei kamen vor Ort und übernahmen den Fall. Nach Abschluss der Maßnahmen und Rücksprache mit den Erziehungsberechtigten wurden die Jugendlichen entlassen. Der 19-jährige Verdächtige konnte ebenfalls seinen Weg fortsetzen.

Die Bundespolizei hat unter anderem Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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