Ein 54-jähriger Mann befindet sich seit dem 02.07.2026 in Untersuchungshaft, nachdem er mit dem Besitz und Handel von Betäubungsmitteln in Verbindung gebracht wurde. Eine Verkehrskontrolle am 01.07.2026 führte zur Entdeckung von knapp 20 Gramm Kokain, das der Mann aus dem Fenster seines Fahrzeugs warf.
Herrenberg: mutmaßlicher Rauschgifthändler in Untersuchungshaft

Ludwigsburg (ost)
Seit dem 02.07.2026 sitzt ein Mann im Alter von 54 Jahren in Untersuchungshaft, weil er des unerlaubten Besitzes und Handels mit Betäubungsmitteln beschuldigt wird.
Ein Streifenwagen des Polizeireviers Herrenberg hielt am 01.07.2026 gegen 16:30 Uhr auf der Bundesstraße 296 in Herrenberg einen Mercedes an, um Fahrzeug und Fahrer zu kontrollieren. Während der Verkehrskontrolle warf der 54-Jährige eine Tüte mit weißem Pulver aus dem Fenster auf der Fahrerseite, was jedoch von den Polizeibeamten beobachtet wurde. Eine Analyse des Pulvers ergab, dass es sich vermutlich um etwa 20 Gramm Kokain handelte.
Der Beschuldigte wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart am 02.07.2026 einem Richter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl gegen den 54-Jährigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, setzte ihn in Haft und wies den Mann mit italienischer Staatsangehörigkeit in eine Justizvollzugsanstalt ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 auf 34.877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32.420 auf 30.714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








