Ein 21-jähriger Fahrer wurde unter Drogeneinfluss auf einem E-Scooter kontrolliert. Er hatte über 50 Gramm Haschisch bei sich und muss mit Konsequenzen rechnen.
Hockenheim: Unter Drogeneinfluss auf E-Scooter

Rhein-Neckar-Kreis (ost)
Am Mittwoch um kurz nach 16 Uhr bemerkte eine Streife des Polizeireviers Hockenheim einen E-Scooter auf der Robert-Bosch-Straße, der in Richtung Dritte Industriestraße fuhr. Als sie versuchten, den Fahrer anzuhalten und zu kontrollieren, ignorierte er mehrmals die klaren Anhaltesignale der Polizei und setzte unbeirrt seine Fahrt fort. Auf der Höhe der Zweiten Industriestraße gelang es schließlich, den E-Scooterfahrer zu kontrollieren. Dabei stellte sich heraus, dass der 21-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Drogen stand. Ein freiwilliger Urintest fiel positiv auf Cannabis aus. Daher musste er eine Blutprobe abgeben. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt.
Außerdem hatte der Mann über 50 Gramm Haschisch in einer Tasche bei sich. Er wird daher nicht nur wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss, sondern auch wegen eines Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz zur Verantwortung gezogen. Darüber hinaus muss er mit Konsequenzen im Zusammenhang mit seinem Führerschein rechnen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, wovon 36787 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 32420, wobei 28389 männlich und 4031 weiblich waren. 10727 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 37873 Fälle registriert, wovon 34877 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 30714, wobei 26963 männlich und 3751 weiblich waren. 11419 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








