Frau aus Künzelsau um 1.300 Euro betrogen. Warnung vor solchen Maschen. Seriöse Arbeitgeber verlangen kein Geld von Bewerbern.
Hohenlohekreis: Betrugsmasche im Internet

Hohenlohekreis (ost)
Künzelsau: Frau verliert rund 1.300 Euro durch Internetbetrug
In der Zeit zwischen Anfang August und Mitte September 2026 wurde eine Frau aus Künzelsau anscheinend Opfer eines Betrugs im Internet.
Nach den bisherigen Untersuchungen sah die Frau auf Instagram eine Anzeige für Heimarbeit und kontaktierte den Anbieter. Es stellte sich jedoch heraus, dass es keine bezahlte Heimarbeit gab. Stattdessen wurde sie gebeten, Google-Bewertungen mit ihrem eigenen Konto vorzunehmen und erhielt Punkte, die in Geld umgewandelt wurden. Auf einem Konto, das von den Tätern eingerichtet wurde, sollen etwa 2.600 Euro angesammelt worden sein.
Als die Frau das Geld abheben wollte, wurde ihr mitgeteilt, dass das Konto gesperrt sei. Sie sollte angeblich zuerst einen Reparaturauftrag in Höhe von 450 Euro bezahlen. Danach wurde ihr mehrmals mitgeteilt, dass die Zahlung nicht funktioniert habe und sie mehr Geld überweisen müsse. Insgesamt überwies die 39-Jährige etwa 1.300 Euro auf verschiedene Konten. Die vermeintlichen Zahlungen stellten sich als Betrug heraus.
Die Polizei warnt vor solchen Betrugsmaschen: Seriöse Arbeitgeber verlangen niemals Geld von Bewerbern.
Künzelsau / Kocherstetten: Fahrzeug auf Gegenfahrbahn – Augenzeugen gesucht
Am Mittwochnachmittag fuhr ein unbekannter Fahrzeugführer auf der Landesstraße 1045 zwischen Kocherstetten und Weilersbach auf der Gegenfahrbahn, was zu einem Verkehrsunfall führte.
Der bisherigen Untersuchung zufolge war die 39-jährige Fahrerin eines Kleinbusses gegen 14:30 Uhr auf der Landesstraße 1045 von Kocherstetten in Richtung Weilersbach unterwegs. Ein dunkles Fahrzeug kam ihr entgegen. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste sie nach rechts ausweichen und touchierte dabei den Bordstein. Der vordere rechte Reifen und die Felge ihres Fahrzeugs wurden beschädigt, mit einem Sachschaden von etwa 1.500 Euro. Es wurden keine Personen verletzt. Der Unbekannte setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Das Polizeirevier Künzelsau bittet um Zeugenhinweise zu dem Vorfall oder dem dunklen Fahrzeug.
Informationen werden unter der Telefonnummer 07940 9400 entgegengenommen.
Forchtenberg: Einbruchsversuch in Einfamilienhaus – Zeugen gesucht
In Forchtenberg versuchten Unbekannte zwischen Samstag, dem 12.09.2026, und Freitag, dem 18.09.2026, in ein Einfamilienhaus im Mühlweg einzubrechen.
Laut den bisherigen Ermittlungen warfen die Täter mehrere Fenster des Hauses ein, drangen ein und durchsuchten die Räume. Es wurde jedoch anscheinend nichts gestohlen.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die verdächtige Aktivitäten im Bereich des Mühlwegs zwischen den genannten Daten beobachtet haben.
Hinweise werden von der Polizei in Künzelsau unter der Telefonnummer 07940 9400 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.144 | 13.531 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.056 | 4.420 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.146 | 3.473 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.153 | 2.380 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 993 | 1.093 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.119 | 1.331 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








