Ein 16-jähriger E-Scooter-Fahrer wurde ohne Versicherungsschutz und mit fast zwei Promille Alkohol im Blut von der Polizei erwischt.
Horb am Neckar: 16-jähriger Jugendlicher ohne Versicherungsschutz und fast zwei Promille unterwegs

Horb am Neckar (ost)
Ein betrunkener und nicht versicherter jugendlicher E-Scooter-Fahrer war am Freitagmorgen in der Rathausstraße unterwegs.
Die Polizisten wurden um 07:15 Uhr auf den 16-jährigen E-Scooter-Fahrer aufmerksam, weil das Versicherungskennzeichen veraltet war. Bei der folgenden Kontrolle ergab sich auch der Verdacht, dass er betrunken mit dem E-Scooter unterwegs war. Die Polizisten waren erstaunt über das Ergebnis des Atemalkoholtests. Dieser zeigte einen Wert von knapp zwei Promille an. Letztendlich musste der Jugendliche die Polizisten in ein Krankenhaus begleiten, wo ihm in Anwesenheit seiner Mutter eine Blutprobe entnommen wurde.
Der 16-Jährige wird nun mit zwei Strafanzeigen konfrontiert. Er wird wegen Trunkenheit im Verkehr und wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz angezeigt.
Wichtig: E-Scooter gelten als Kraftfahrzeuge. Daher gelten im Straßenverkehr die gleichen Alkoholgrenzen und Strafen wie für das Führen von Kraftfahrzeugen im Straßenverkehr. Zum Beispiel kann bereits ab 0,5 Promille eine Geldstrafe von 500 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot verhängt werden. Wer also betrunken mit dem E-Scooter fährt, sollte sich bewusst sein, dass er je nach Alkoholisierungsgrad auch den Entzug seines Führerscheins riskiert.
Patrick Bogner, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 40.049 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 36.787 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 32.420, wobei 28.389 männliche Verdächtige und 4.031 weibliche Verdächtige waren. 10.727 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 37.873 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 34.877 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 30.714, wobei 26.963 männliche Verdächtige und 3.751 weibliche Verdächtige waren. 11.419 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








