Ein 64-Jähriger löste einen Vegetationsbrand aus, der 16 Hektar Land in Hoßkirch beschädigte. Die Feuerwehr konnte den Brand nach zweieinhalb Stunden löschen.
Hoßkirch: Feuerausbruch durch fahrlässige Brandstiftung

Hoßkirch/Landkreis Ravensburg (ost)
Ein 64-jähriger Mann wird vom Polizeiposten Altshausen wegen fahrlässiger Brandstiftung untersucht. Er wird verdächtigt, für einen großen Vegetationsbrand bei Hoßkirch am Freitagnachmittag verantwortlich zu sein. Um 13 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem brennenden Feld bei Hüttenreute gerufen. Es stellte sich heraus, dass das Feuer von einer Wiese auf ein Stoppelfeld übergegriffen hatte und durch den auffrischenden Wind in Richtung eines Waldstücks weitergetragen wurde. Mit einem massiven Löschangriff gelang es der Feuerwehr, den Brand gegen 15.30 Uhr vollständig zu löschen. Die Retter wurden von ortsansässigen Landwirten unterstützt, die Löschwasser herbeischafften und Teile der Felder umpflügten. Etwa 16 Hektar Nutzfläche wurden in Mitleidenschaft gezogen. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Ein unachtsam angezündeter Reisighaufen am Rand der Wiesen, der nicht ausreichend unter Kontrolle gehalten wurde, dürfte die Brandursache sein. Der Mann verletzte sich bei ersten Löschversuchen leicht.
Die Polizei warnt eindringlich davor, bei der aktuellen Trockenheit und Hitze offenes Feuer in der Natur zu entzünden oder brennende Gegenstände wie Zigarettenkippen achtlos wegzuwerfen. Selbst kleine Brandstellen in Verbindung mit Wind und trockener Vegetation können unter den aktuellen Bedingungen schnell außer Kontrolle geraten und zu einer erheblichen Gefahr werden!
Quelle: Presseportal








