Ein 36-jähriger Mannheimer befindet sich in Untersuchungshaft, nachdem er illegal mit Betäubungsmitteln gehandelt haben soll. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei dauern an.
Illegaler Drogenhandel: 36-jähriger Mannheimer in Untersuchungshaft

Mannheim (ost)
Gemeinsame Bekanntgabe von der Staatsanwaltschaft Mannheim und dem Polizeipräsidium Mannheim:
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim hat das Amtsgericht Mannheim am 20.08.2026 einen Haftbefehl gegen einen 36-jährigen Verdächtigen wegen des Verdachts des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und Cannabis erlassen.
Der 36-jährige Deutsche soll seit mindestens Juli 2026 von seiner Wohnung in den Mannheimer Innenstadtquadraten aus einen regen Handel mit Amphetamin, Ecstasy und Cannabis betrieben haben. Während einer Durchsuchung seiner Wohnräume am frühen Donnerstagmorgen wurden insgesamt etwa 2,9 Kilogramm Cannabis, 100 Gramm Amphetamin und 173 Ecstasy-Tabletten gefunden. Außerdem wurden in der Wohnung über 7.200 Euro Bargeld, das vermutlich aus Drogengeschäften stammt, sowie mehrere Schuss-, Stich- und Hiebwaffen, die direkt neben den Betäubungsmitteln und dem Cannabis gelagert waren, beschlagnahmt.
Der Verdächtige wurde am Donnerstagnachmittag dem Haft- und Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mannheim vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde Haftbefehl wegen bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und Cannabis erlassen. Nach Bekanntgabe des Haftbefehls wurde dieser vollstreckt und der 36-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Rauschgift-Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizeidirektion dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls zurück, von 36.787 im Jahr 2022 auf 34.877 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32.420 im Jahr 2022 auf 30.714 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








