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Illegalität an Grenze Kehl: Falscher Führerschein und Drogen gefunden

Eine russische Staatsangehörige wurde bei Grenzkontrollen abgewiesen. Sie führte einen gefälschten Führerschein sowie Betäubungsmittel mit sich. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet und die Frau nach Frankreich zurückgeschickt.

Foto: Depositphotos

Kehl (ost)

Am 9. Januar 2026 wurde einer russischen Staatsangehörigen an der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrolle am Grenzübergang Kehl-Europabrücke die Einreise nach Deutschland verweigert. Bei der Prüfung ihrer Grenzübertrittsdokumente stellte sich heraus, dass ihr französischer Aufenthaltstitel bereits abgelaufen war. Zudem wurden bei ihr ein komplett gefälschter polnischer Führerschein sowie eine geringe Menge Cannabisharz und Kokain entdeckt. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen der Beschaffung gefälschter amtlicher Ausweisdokumente, Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und das Cannabisgesetz sowie versuchter unerlaubter Einreise eingeleitet. Die Betäubungsmittel und das gefälschte Dokument wurden beschlagnahmt. Nach Abschluss aller notwendigen Maßnahmen wurde die Frau nach Frankreich zurückgeschickt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 im Jahr 2022 auf 34.877 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich im Jahr 2022 auf 32.420, wobei 28.389 männliche Verdächtige und 4.031 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren es 30.714 Verdächtige, darunter 26.963 Männer und 3.751 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 im Jahr 2022 auf 11.419 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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