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Illerkirchberg: Autofahrerin von Sekundenschlaf übermannt

Eine 54-Jährige kam bei Illerkirchberg von der Fahrbahn ab. Ihr Auto prallte gegen einen Masten, doch sie blieb unverletzt.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Knapp vor 6.30 Uhr fuhr eine 54-jährige Frau mit ihrem Ford von Wiblingen in Richtung Unterweiler. In einer Kurve nach rechts kam sie von der K 9907 ab und stieß gegen einen Mast. Durch den heftigen Aufprall brach der Telefonmast ab. Das Auto kam dann im Acker zum Stillstand. Die Fahrerin hatte Glück und blieb wahrscheinlich unverletzt. Ihr Auto musste abgeschleppt werden. Die Polizei Ulm hat den Unfall aufgenommen. Ersten Erkenntnissen zufolge führte wahrscheinlich ein Sekundenschlaf zu dem Unfall. Der Schaden am Ford Fiesta wird auf 10.000 Euro geschätzt. Die Höhe des Schadens am Mast muss noch ermittelt werden.

Hinweis der Polizei: Die Straßenverkehrsordnung verlangt von Fahrern und Fahrerinnen, jederzeit körperlich fit zu sein. Übermüdung kann zu Sekundenschlaf führen. Dadurch können Unfälle mit schwerwiegenden Folgen drohen. Deshalb drohen den Verursachern auch hohe Strafen. Die Polizei empfiehlt daher, vor Fahrtantritt ausreichend zu schlafen, regelmäßige Pausen einzulegen oder Parkplätze für kurze Bewegungspausen zu nutzen und den Kreislauf in Schwung zu halten.

++++0888470 (BK)

Thomas Hagel, Polizeipräsidium Ulm, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 ereigneten sich insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10,38% der Gesamtzahl aus, was 10.355 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926, was 85,09% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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