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Immenstaad am Bodensee: Angriff auf Frauen in Bankfiliale in Friedrichshafen

Der 54-Jährige wollte am Dienstagvormittag Bargeld abheben und schlug eine Sicherheitsmitarbeiterin mit Faust und Regenschirm. Die Polizei brachte ihn in ein Fachkrankenhaus.

Foto: Depositphotos

Bodenseekreis (ost)

Friedrichshafen

Aggressives Verhalten in Bankfiliale

Ein 54-Jähriger hat am Dienstagvormittag in einer Bankfiliale in der Karlstraße offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand zwei Frauen attackiert. Weil eine Mitarbeiterin seinen Wunsch nach einer Bargeldauszahlung offenbar nicht erfüllen konnte, wurde er zunächst verbal aggressiv und stieß die Angestellte schließlich an der Schulter. Eine Sicherheitsdienstmitarbeiterin griff ein. Die Bank hatte sie wegen ähnlicher Vorfälle mit dem Mann in den vergangenen Tagen eigens beauftragt. Der 54-Jährige schlug auch ihr mit der Faust und einem Regenschirm ins Gesicht. Trotzdem schaffte sie es, den Angreifer nach draußen zu bringen und die Polizei zu rufen. Der Mann war noch vor dem Eintreffen einer Streife geflüchtet, wurde aber im Zuge der Fahndung von der Polizei gestellt. Auch gegen die Beamten wehrte sich der deutsche Staatsangehörige. Er zeigte sich wahnhaft und musste schließlich zu Boden gebracht und gefesselt werden. Anschließend wurde er in ein Fachkrankenhaus gebracht. Gegen ihn wird unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung Anzeige erstattet.

Immenstaad

Zahlreiche Versuche von Telefonbetrug

In der Hoffnung auf schnelles Geld haben Betrüger im Laufe des Dienstags offenbar das Telefonbuch von Immenstaad abtelefoniert. Beim Polizeiposten Immenstaad und beim Polizeirevier Friedrichshafen wurden mehr als zwei Dutzend Anrufe angezeigt. Dabei versuchten die Anrufer, ihre Gesprächspartner mit der Masche des falschen Polizeibeamten zur Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen zu bewegen. In sämtlichen bislang bei der Polizei bekanntgewordenen Fällen erkannten die Angerufenen den Betrugsversuch und beendeten das Gespräch, sodass bisher kein Vermögensschaden entstanden ist. Die Polizei warnt erneut vor dieser weiterhin verbreiteten Betrugsmasche und bittet dringend darum, vor allem ältere Angehörige regelmäßig über das dreiste Vorgehen der Straftäter zu informieren. Mehr Informationen gibt es unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/.

Überlingen

Motorradfahrer bei Unfall verletzt

Nach einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag in der Wiestorstraße musste ein 16-jähriger Kleinkraftradfahrer verletzt vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Jugendliche erkannte gegen 17 Uhr zu spät, dass eine vor ihm fahrende 43-jährige Autofahrerin verkehrsbedingt abbremste, und fuhr auf ihr Auto auf. Wie schwer seine Verletzungen sind, ist derzeit noch unklar. An den beiden beteiligten Fahrzeugen entstand insgesamt ein Sachschaden von rund 9.000 Euro.

Überlingen

Mit verändertem Longboard gefahren

Eine Polizeistreife stoppte am Montagnachmittag in der Bahnhofstraße einen 48-Jährigen, der mit einem motorbetriebenen Longboard unterwegs war. Dadurch gilt das Longboard als Kraftfahrzeug, das in Deutschland in dieser Form nicht zugelassen werden kann und für das zudem eine Fahrerlaubnis erforderlich ist. Der Fahrer wurde deshalb wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz angezeigt. Weiterfahren durfte er nicht.

Meersburg

Polizei sucht Zeugen einer Körperverletzung

Der Polizeiposten Meersburg ermittelt wegen Körperverletzung und bittet Zeugen um Hinweise. Nach Angaben einer 44-Jährigen geriet sie am Dienstagnachmittag gegen 13.30 Uhr im Klinglerweg zunächst verbal mit einem unbekannten Mann in Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll er sie mehrmals in die Rippen geschlagen haben. Der der Frau unbekannte Täter soll etwa 170 cm groß sein und blondes Haar haben. Zur Tatzeit trug er helle Sportkleidung und einen roten Rucksack. Um den genauen Ablauf zu klären, bitten die Beamten mögliche Zeugen des Vorfalls sowie Personen mit anderen sachdienlichen Hinweisen, sich unter Tel. 07532/43443 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden (10,97 %), 10.355 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (3,38 %), 1.733 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,57 %) und 260.926 übrige Sachschadensunfälle (85,09 %). Nach Ortslage wurden 25.663 Unfälle innerorts (8,37 %), 13.562 außerorts ohne Autobahnen (4,42 %) und 3.369 auf Autobahnen (1,1 %) erfasst. Bei den Unfällen kamen 369 Menschen ums Leben, 6.139 wurden schwer und 36.086 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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