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Karlsruhe: 57-jähriger mutmaßlicher Drogen-Dealer festgenommen

Ein mutmaßlicher Drogenhändler in Oberhausen-Rheinhausen wurde mit einer großen Menge Drogen und Bargeld verhaftet. Der Haftbefehl wurde vom Amtsgericht Karlsruhe erlassen.

Foto: Depositphotos

Karlsruhe (ost)

Gemeinsame Erklärung von Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe:

In einem bereits seit 2024 in Hessen getrennt geführten Ermittlungsverfahren wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln gab es Hinweise auf einen 57-jährigen mutmaßlichen Drogenhändler, der in Oberhausen-Rheinhausen lebt.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Karlsruhe bestätigten diesen Verdacht, so dass am frühen Mittwochmorgen ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnadresse des Beschuldigten mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften vollstreckt wurde, der von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe erwirkt wurde. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten unter anderem 600 Gramm Kokain, über 200 Gramm Chrystal Meth und eine Vielzahl weiterer Drogen sicher. Der Beschuldigte hatte auch Bargeld in Höhe von etwa einer Million Euro sowie mehrere Schusswaffen in zahlreichen Behältern versteckt, die ebenfalls beschlagnahmt wurden.

Der 57-Jährige wurde am Donnerstag einem Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe einen Haftbefehl erließ und die Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten anordnete.

Die Ermittlungen dauern an.

Manuel Graulich, Staatsanwaltschaft Karlsruhe

Franz Henke, Polizeipräsidium Karlsruhe

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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