Ein 65-jähriger Deutscher wurde in Karlsruhe wegen Drogenhandels festgenommen. Bei der Durchsuchung fand die Polizei Kokain, Amphetamin und Marihuana.
Karlsruhe: 65-jähriger mutmaßlicher Drogendealer in Haft

Karlsruhe (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe:
Am Donnerstagmorgen durchsuchten Polizeibeamte die Wohnung eines 65-jährigen deutschen Staatsbürgers in der Karlsruher Südstadt aufgrund des Verdachts des Drogenhandels. Ein Haftbefehl wurde gegen den Beschuldigten auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe erlassen.
Der 65-jährige Verdächtige geriet im Rahmen polizeilicher Ermittlungen im Bereich Drogenkriminalität ins Visier der Beamten. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen beantragte die Staatsanwaltschaft Karlsruhe schließlich einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnadresse des 65-Jährigen. Bei der Durchsuchung fanden die Ermittler unter anderem etwa 200 Gramm Kokain, ungefähr 350 Gramm Amphetamin und rund 150 Gramm Marihuana. Darüber hinaus stellten die Beamten mutmaßliches Dealgeld im fünfstelligen Bereich sowie mehrere Schreckschusswaffen sicher.
Der mutmaßliche Drogenhändler wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Freitag dem Haftrichter beim Amtsgericht Karlsruhe vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl und ordnete die Untersuchungshaft an.
Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Karlsruhe und der Staatsanwaltschaft Karlsruhe durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419 an. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








