Das Hauptzollamt Karlsruhe zieht Bilanz für 2025. Mit über 8 Milliarden Euro Einnahmen und mehr als einer Tonne Rauschgift sicher gestellt.
Karlsruhe: Milliarden Einnahmen und Tonnen Rauschgift sichergestellt

Karlsruhe (ost)
Das Hauptzollamt Karlsruhe blickt auf ein arbeitsintensives Jahr 2025 zurück. Mit Einnahmen in Höhe von rund 8,07 Milliarden Euro leistete der Karlsruher Zoll erneut einen wesentlichen Beitrag für den Bundeshaushalt. Zudem stellten die Einsatzkräfte im Jahr 2025 mehr als eine Tonne Betäubungsmittel sicher, darunter 450 Kilogramm Haschisch und 720 Kilogramm Marihuana.
„Diese Zahlen zeigen, dass der Zoll auch im Jahr 2025 ein verlässlicher Garant für die Sicherung staatlicher Einnahmen, für faire Wettbewerbsbedingungen und für den Schutz unserer Gesellschaft ist. Unsere Beschäftigten leisten täglich einen wichtigen Beitrag zur Durchsetzung des Rechts.“ so der Leiter des Hauptzollamts Karlsruhe, Leitender Regierungsdirektor David Miske.
Stabile Einnahmen – zentrale Rolle für den Staat
Den größten Anteil an den Einnahmen machten die Verbrauchsteuern mit rund 4,8 Milliarden Euro aus, insbesondere die Energiesteuer mit etwa 4,25 Milliarden Euro.
Die Einfuhrumsatzsteuer belief sich auf rund 2,8 Milliarden Euro.
Gefahrenabwehr und Kriminalitätsbekämpfung – Anstieg der Sicherstellungen
Im Bereich der Gefahrenabwehr und Kriminalitätsbekämpfung verzeichnete das Hauptzollamt Karlsruhe im Jahr 2025 eine deutliche Zunahme an Sicherstellungen. Insgesamt wurden
sichergestellt. Erstmals statistisch erfasst wurden zudem 343 Kilogramm Feuerwerkskörper bzw. Sprengstoff, die im Jahr 2025 aufgegriffen wurden.
Finanzkontrolle Schwarzarbeit – hohe Kontrolldichte und konsequente Verfolgung
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit führte im Jahr 2025 über 1.000 Arbeitgeberprüfungen durch.
In diesem Zusammenhang wurden
Internationaler Warenverkehr – Außenhandel auf hohem Niveau
Im internationalen Warenverkehr fertigte der Karlsruher Zoll im Jahr 2025 rund
ab.
Zusätzlich wurden 6.811 Postsendungen bearbeitet.
Prüfungsdienst – Nacherhebungen sichern Steuereinnahmen
Durch Prüfungen bei Unternehmen wurden im Jahr 2025 rund 10 Millionen Euro an Zöllen und Steuern nacherhoben.
Zudem war der Zoll auch handelspolitisch tätig, bspw. zur Sicherstellung außenwirtschaftlicher Interessen durch die Überprüfung der Einhaltung internationaler Wirtschaftsembargos wie bspw. der Sanktionen gegen Russland.
Strafsachen und Ordnungswidrigkeiten – konsequente Ahndung von Verstößen
Auch im Bereich der Straf- und Bußgeldverfahren zeigte sich eine hohe Aktivität. So wurden
Verlässlicher Arbeitgeber -Ausbildung und Nachwuchs im Fokus
Das Hauptzollamt Karlsruhe beschäftigte im Jahr 2025 insgesamt 849 Mitarbeitende, darunter 117 Anwärterinnen und Anwärter.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen (26963) höher war als die der weiblichen Verdächtigen (3751) und die der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








