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Karlsruhe: Raub an Haltestelle in Durlach

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen nach einem Raub an einem 57-Jährigen in der Nacht auf Sonntag an der Straßenbahnhaltestelle Ostmarkstraße in Durlach.

Foto: Depositphotos

Karlsruhe (ost)

Ein 57-jähriger Mann wurde in der Nacht zum Sonntag an der Straßenbahnhaltestelle Ostmarkstraße in Durlach anscheinend Opfer eines Raubüberfalls. Die Polizei sucht nun nach Personen, die etwas gesehen haben.

Nach den ersten Erkenntnissen fuhr der 57-Jährige gegen 00:15 Uhr mit einer S-Bahn der Linie 1 von der Haltestelle Weinweg in Richtung Durlach. Ein bisher unbekannter Mann setzte sich in die Bahn, der dem 57-Jährigen bereits in der Linie 5 und an der Haltestelle aufgefallen war, und bat um eine Zigarette. Nachdem der Mann dem Wunsch nachgekommen war, begann er ein Gespräch mit ihm.

Als beide gegen 00:30 Uhr an der Haltestelle Ostmarkstraße ausstiegen und der 57-Jährige sich entfernte, schlug der Unbekannte plötzlich mehrmals auf ihn ein, sodass er zu Boden fiel. Danach entriss der Angreifer gewaltsam die Umhängetaschen des Opfers und flüchtete zu Fuß in Richtung Altstadt.

Der 57-Jährige beschrieb den Täter als schlanken Mann, etwa 155 cm groß und etwa 20 Jahre alt. Der Mann hatte dunkle Haare, die zu einem Zopf gebunden waren, einen Schnurrbart und gebräunte Haut. Er trug eine schwarze Stoffhose, eine enge schwarze Jacke, dunkle Schuhe und eine große Umhängetasche mit einem Aufdruck. Außerdem sprach er Französisch mit dem Opfer.

Personen, die etwas gesehen haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 666-5555 zu melden.

Larissa Bollinger, Pressestelle

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, wobei 2037 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 2602, darunter 2369 männliche und 233 weibliche Verdächtige. 1313 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3782, wobei 2518 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 3202, darunter 2906 männliche und 296 weibliche Verdächtige. 1674 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.042 3.782
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.037 2.518
Anzahl der Verdächtigen 2.602 3.202
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.369 2.906
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 233 296
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.313 1.674

Quelle: Bundeskriminalamt

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