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Karlsruhe: Techno-Veranstaltung „Time Warp“ in Mannheim

Am vergangenen Wochenende fand die international bekannte Technoveranstaltung „Time Warp“ auf dem Maimarktgelände in Mannheim statt und zog bis zu 19.000 Besucherinnen und Besucher an.

Foto: Depositphotos

Mannheim (ost)

Am letzten Wochenende fand auf dem Maimarktgelände in Mannheim die weltbekannte Technoveranstaltung „Time Warp“ statt, die bis zu 19.000 Besucher aus dem In- und Ausland anzog. Die Veranstaltung begann am Samstagabend um 19:30 Uhr und endete am Sonntagmittag um 14:00 Uhr.

Um die Sicherheit zu gewährleisten, war das Polizeipräsidium Mannheim mit vielen Einsatzkräften rund um das Gelände und auf den Anreisestraßen im Einsatz. Es gab eine Polizeiwache vor Ort, die während der gesamten Veranstaltung besetzt war. Die Verkehrspolizei und das Hauptzollamt Karlsruhe führten Kontrollen an den Verkehrsrouten rund um das Gelände durch.

Es wurden verdächtige Personen auf dem Gelände und in der Umgebung kontrolliert. Insgesamt gab es über 110 Fahrzeugkontrollen und mehr als 520 Personenkontrollen, die zu 193 Strafanzeigen führten, davon 166 wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Die Polizei stellte verschiedene Betäubungsmittel sicher, darunter auch kleine Mengen an Cannabis-Produkten. Drei Fahrer wurden unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen erwischt und mussten Blutproben abgeben. Es wurden Sicherheitsleistungen in Höhe von über 17.000 Euro erhoben.

Es kam zu mehreren Diebstählen auf dem Gelände, bei denen Täter unbeobachtete Momente in Menschenmengen ausnutzten, um den Opfern gewaltsam Halsketten zu entreißen. Insgesamt wurden 16 Halsketten gestohlen, und ein 36-jähriger italienischer Verdächtiger wurde ermittelt. Zwei Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte wurden angezeigt.

Französische Polizeibeamte waren an den Einsatzmaßnahmen beteiligt. Die Veranstaltung verlief insgesamt friedlich, es gab nur fünf Beschwerden von Anwohnern wegen Ruhestörung.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, wovon 36787 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 32420, darunter 28389 Männer und 4031 Frauen. 10727 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 37873 Fälle registriert, wovon 34877 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 30714, wobei 26963 Männer und 3751 Frauen betroffen waren. 11419 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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