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Karlsruhe: Tötungsdelikt in Pforzheim

Ein 51-jähriger Mann wurde lebensgefährlich verletzt und ist im Krankenhaus verstorben. Die Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft.

Foto: Depositphotos

Pforzheim (ost)

Am Freitag Nachmittag wurde ein 51-jähriger Mann in einer Wohnung lebensbedrohlich verletzt und verstarb am Samstag im Krankenhaus. Die Verdächtige wurde festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft.

Nach bisherigen Ermittlungen befanden sich die beiden Beteiligten, die in einer familiären Beziehung standen, alleine in einer Wohnung. Aus bisher unbekannten Gründen soll die 51-jährige Frau dem Mann eine stark blutende Verletzung zugefügt haben. Sie wurde gegen 17:00 Uhr noch in der Wohnung festgenommen. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht und operiert. Er erlag am folgenden Tag seinen Verletzungen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim erließ das Amtsgericht Pforzheim am Samstag Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags gegen die 51-jährige deutsche Verdächtige. Die zuständige Haftrichterin setzte den Haftbefehl in Vollzug. Seitdem befindet sich die Frau in einer Justizvollzugsanstalt.

Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Pforzheim und der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim, insbesondere zu den Vorfällen innerhalb der Wohnung, dauern an.

Christian Schwab, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim

Melanie Konrad, Polizeipräsidium Pforzheim

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 363 männliche Verdächtige im Vergleich zu 39 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 auf 211. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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