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Karlsruhe: Untersuchungshaft nach mutmaßlichem Totschlag

Ein 41-Jähriger griff unvermittelt einen 45-Jährigen mit einem Messer an, verursachte schwere Verletzungen und wurde festgenommen.

Foto: Depositphotos

Karlsruhe (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe:

Ein 41-jähriger Mann griff aus bisher ungeklärten Gründen in der Nacht zum Sonntag einen 45-jährigen Mann an und verursachte ihm schwere Verletzungen. Der Angreifer wurde inhaftiert.

Nach den vorliegenden Informationen befanden sich die beiden Lastwagenfahrer zusammen mit anderen Personen gegen 01:45 Uhr auf einem Parkplatz eines Speditionsunternehmens. Dort attackierte der 41-Jährige den 45-Jährigen scheinbar plötzlich mit einem Messer und verletzte ihn am Arm und Rücken. Zwei weitere Männer, die anwesend waren, sollen den Angreifer gestoppt haben und dabei selbst leichte Verletzungen erlitten haben.

Die alarmierten Rettungskräfte brachten den verletzten Mann mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Der Festgenommene wurde am Sonntag einem Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurde Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen und vollstreckt.

Pressekontakte:

Staatsanwaltschaft Karlsruhe

Pressestelle Erster Staatsanwalt Graulich pressestelle@stakarlsruhe.justiz.bwl.de Telefon: 0721 72661-140

Polizeipräsidium Karlsruhe

Pressestelle Franz Henke pressestelle.ka@polizei.bwl.de Telefon: 0721 666-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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