Ein 33-jähriger Mann wurde nach Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Untersuchungshaft genommen. Er verletzte eine Beamtin während seines Festnahmeversuchs.
Karlsruhe: Untersuchungshaft nach Widerstand

Mannheim (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe
Am Montag (4. Mai 2026) hat das Amtsgericht Mannheim auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim einen Haftbefehl gegen einen 33-jährigen deutschen Staatsbürger wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erlassen.
Am Montagmorgen soll sich der 33-Jährige mehrmals ohne erkennbaren Grund im Parkhaus des Mannheimer Hauptbahnhofs aufgehalten haben. Angestellte der Deutschen Bahn Sicherheit sollen den Verdächtigen mehrmals gebeten haben, den Bereich zu verlassen. Nachdem der Mann dann erneut im Parkhaus gesehen wurde, hat er dieses in Richtung Vorplatz verlassen, als er die Sicherheitsmitarbeiter erkannte.
In der Zwischenzeit trafen die Bundespolizeikräfte den 33-Jährigen und die Sicherheitsmitarbeiter am Vorplatz an. Die Mitarbeiter der Deutschen Bahn erteilten dem Mann ein Hausverbot für den Mannheimer Hauptbahnhof. Daraufhin soll der Verdächtige die Mitarbeiter verbal bedroht haben. Er versuchte, sich den weiteren polizeilichen Maßnahmen zu entziehen, indem er die Örtlichkeit zu Fuß verlassen wollte. Ein Beamter hielt den Mann daraufhin am Arm fest. Der Verdächtige soll sich aus diesem Griff befreit haben und in Richtung eines nahegelegenen Hotels gegangen sein. Die Beamten verfolgten den Mann und nahmen ihn unter erheblichem Widerstand fest. Auch gegen diese Maßnahme soll sich der 33-Jährige heftig gewehrt haben. Eine Beamtin wurde verletzt und konnte ihren Dienst nicht fortsetzen.
Die laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe dauern an.
Quelle: Presseportal








