Ein 42-jähriger Mann wurde in Karlsruhe festgenommen und befindet sich nun in Untersuchungshaft. Er soll größere Mengen Drogen im Internet bestellt haben.
Karlsruhe: Verdächtiger Drogendealer in Haft

Karlsruhe (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Polizeibeamte der Kriminalpolizei Karlsruhe haben am frühen Donnerstagmorgen in der Hagsfelder Allee einen 42-jährigen mutmaßlichen Drogenhändler festgenommen. Der Verdächtige befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.
Im Zuge umfangreicher Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und der Kriminalpolizei geriet der 42-jährige Deutsche im Oktober 2025 unter Verdacht, größere Mengen Betäubungsmittel im Internet bestellt zu haben. Nachdem das zuständige Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Mannes erlassen und vollstreckt hatte, erhärtete sich der Verdacht gegen ihn. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten unter anderem etwa drei Kilogramm Methamphetamin, kleine Mengen Kokain, ungefähr 80 Gramm Amphetamin sowie über 1.400 Ecstasy-Tabletten sicher. Außerdem wurde mutmaßliches Dealgeld im hohen fünfstelligen Bereich beschlagnahmt.
Der 42-jährige Mann wurde am Freitag einem Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe Haftbefehl erließ und die Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten anordnete.
Pressekontakte:
Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Pressestelle Erster Staatsanwalt Graulich E-Mail: pressestelle@stakarlsruhe.justiz.bwl.de Telefon: 0721 72661-140
Polizeipräsidium Karlsruhe
Pressestelle Anna Breite-Diehl Telefon: 0721 666-1111 E-Mail: pressestelle.ka@polizei.bwl.de
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36.787 auf 34.877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32.420 auf 30.714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








