Ein 55-jähriger Toyota-Fahrer verursachte einen Unfall, beschädigte Verkehrsschilder und hatte 1,7 Promille Alkohol im Blut.
Karlsruhe: Verkehrsunfall durch alkoholisierten Fahrer

Karlsruhe (ost)
Spät am Dienstagabend beging ein Fahrer eines Toyota mehrere Verstöße unter dem Einfluss von Alkohol und beschädigte zwei Verkehrsschilder.
Nach den aktuellen Ermittlungen fuhr ein 55-Jähriger gegen 21:45 Uhr auf der Elfmorgenbruchstraße von der Karlsruher-Oststadt in Richtung Hagsfeld. Bei der Umspannwerk verlor der Autofahrer scheinbar die Kontrolle über sein Fahrzeug, überfuhr eine Verkehrsinsel und beschädigte dabei ein Verkehrszeichen. Danach geriet er auf die Gegenfahrbahn und überfuhr einen Leitpfosten sowie ein weiteres Verkehrsschild. Danach kam er offenbar links von der Straße ab und blieb im Straßengraben stecken. Der Fahrer erlitt nach aktuellen Erkenntnissen keine Verletzungen.
Während der polizeilichen Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf eine alkoholische Beeinflussung des Beschuldigten. Ein durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von etwa 1,7 Promille.
Die Polizisten untersagten dem 55-Jährigen die Weiterfahrt, nahmen seinen Führerschein und riefen ein Abschleppunternehmen.
Der entstandene Sachschaden wird derzeit noch untersucht. Der 55-Jährige muss nun unter anderem mit einer Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs rechnen.
Ogulcan Bozkurt, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3.38% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0.57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Insgesamt gab es 369 Tote, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








