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Karlsruhe: Zeugenaufruf nach gefährlicher Körperverletzung

Die Polizei sucht nach einem Mann und einer Frau, die eine gefährliche Körperverletzung im Schlossgarten verhinderten.

Foto: Depositphotos

Karlsruhe (ost)

Am Donnerstag, den 30. April 2026, ereignete sich anscheinend im Bereich des Schlossgartens eine Auseinandersetzung zwischen vier Beteiligten, die zu einer gefährlichen Körperverletzung führte. Die Polizei sucht nun nach einem Mann und einer Frau, die anscheinend Schlimmeres verhinderten, indem sie eingriffen.

Der 17-jährige Geschädigte war laut aktuellen Informationen an diesem Tag gegen 20:00 Uhr im Schlossgarten und traf dort auf eine Gruppe von drei Männern. Aufgrund früherer Probleme sollen die drei Täter den Jugendlichen angegriffen haben, indem sie ihn festhielten und mit einem Schal würgten. Der Geschädigte berichtete, dass zu diesem Zeitpunkt ein Mann und eine Frau eingegriffen hätten, wodurch die Täter von ihm abließen und flohen. Der Jugendliche erlitt leichte Verletzungen bei dem Vorfall. Die Tat wurde erst später gemeldet.

Alle drei Männer wurden vom Geschädigten als mit arabischem Aussehen und schwarzen Haaren beschrieben. Der Haupttäter war angeblich etwa 18 – 20 Jahre alt, schlank und etwa 170 cm groß. Ein anderer Täter war zwischen 30 und 35 Jahre alt, von kräftiger Statur und trug zur Tatzeit eine Mütze.

Zeugen, insbesondere das erwähnte Paar, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz unter der Telefonnummer 0721 666-3311 zu melden.

Ralf Eisenlohr, Pressestelle

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023, wobei die Mehrheit der Verdächtigen männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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