Ein türkischer Staatsangehöriger wurde festgenommen, nachdem er versucht hatte, illegal einzureisen. Der Mann wurde wegen mehrerer Vergehen inhaftiert, darunter Betrug und Drogenbesitz.
Kehl: 21-Jähriger in Untersuchungshaft

Kehl (ost)
Am 8. August 2026 wurde ein Mann türkischer Staatsangehörigkeit von der Bundespolizei festgenommen. Der junge Mann im Alter von 21 Jahren war mit einer Regionalbahn von Straßburg nach Kehl gereist. Er konnte seine Identität nicht nachweisen. Es bestand der Verdacht auf versuchte illegale Einreise. Des Weiteren fanden die Beamten eine geringe Menge Cannabis bei ihm. Bei der Überprüfung seiner Person stellten sie außerdem fest, dass ein Haftbefehl wegen Betrugs, sexueller Belästigung in mehreren Fällen und gefährlicher Körperverletzung vorlag. Am 9. August 2026 wurde der junge Mann vor den zuständigen Haftrichter gebracht, der den Haftbefehl vollstreckte. Daraufhin wurde er in ein Gefängnis überführt. Ihm droht eine Anklage wegen versuchter illegaler Einreise und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück. Unter den Verdächtigen waren 28389 Männer und 4031 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








