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Kehl: 22-Jähriger in Auslieferungshaft

Ein ukrainischer Staatsangehöriger wurde aufgrund eines Haftbefehls aus Schweden bei der Einreise nach Deutschland festgenommen. Er befindet sich nun in Auslieferungshaft und wartet auf seine Überstellung.

Foto: Depositphotos

Kehl (ost)

Am 16. August 2026 wurde ein Bürger der Ukraine von der Bundespolizei am Grenzübergang Kehl-Europabrücke kontrolliert. Der junge Mann war mit einem Langstreckenbus von Frankreich nach Deutschland gereist. Während der Überprüfung seiner Unterlagen stellten die Beamten fest, dass er von den schwedischen Behörden gesucht wurde. Er hatte in der Vergangenheit strafbare Handlungen im Zusammenhang mit dem Waffen- und Betäubungsmittelgesetz begangen.

Der 22-Jährige wurde am 17. August dem zuständigen Richter am Amtsgericht Offenburg vorgeführt, welcher den Auslieferungshaftbefehl erließ. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, wo er nun auf seine Auslieferung nach Schweden im Rahmen der internationalen Rechtshilfe wartet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 im Jahr 2022 auf 11419 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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