Beamte der Bundespolizei kontrollierten einen Zug in Kehl, zwei Personen wiesen sich mit gefälschten Dokumenten aus und wurden nach Frankreich zurückgewiesen.
Kehl: Einreiseverweigerungen und gefälschte Identitätskarte

Kehl (ost)
Am Freitagnachmittag (21.08.26) überprüften Bundespolizeibeamte einen Fernzug aus Frankreich während eines Sonderhalts in Kehl. Während einer der beiden türkischen Staatsbürger seinen Reisepass und einen abgelaufenen italienischen Aufenthaltstitel vorlegte, konnte sich die andere Person nur mit einem zerrissenen französischen Asylbescheid identifizieren. Bei beiden bestand der Verdacht auf versuchte illegale Einreise. Bei der Durchsuchung des 52-jährigen Mannes wurde eine vollständig gefälschte bulgarische Identitätskarte entdeckt, die auf die Daten seines 47-jährigen Begleiters ausgestellt war. Bei der Durchsuchung des 47-Jährigen wurden weitere abgelaufene Identitätsdokumente sowie eine kleine Menge Haschisch gefunden. Beide wurden nun wegen versuchter illegaler Einreise, Fälschung amtlicher Dokumente und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt und nach Frankreich abgeschoben.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen (26963) höher war als die der weiblichen Verdächtigen (3751). Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








