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Ketsch: Unbekannte als Handwerker ausgegeben – Zeugenaufruf

Am Freitagvormittag täuschten die Täter vor Ort Dachdeckerarbeiten vor und flüchteten, als die Polizei informiert wurde. Die Polizei bittet um Hinweise zu den Tätern.

Foto: Depositphotos

Rhein-Neckar-Kreis (ost)

Am Freitagvormittag tauchten die drei bisher unbekannten Täter vor einem Gebäude im Hohenwiesenweg auf. Die vermeintlichen Handwerker erklärten der Frau vor Ort, dass sie in der Nachbarschaft Dacharbeiten durchgeführt hätten und festgestellt hätten, dass das Dach ihres Hauses auf ihrem Grundstück beschädigt sei und sie es für wenig Geld reparieren würden.

Da die Frau die Situation als sehr seltsam empfand, bat sie die Männer, zu einem späteren Zeitpunkt zurückzukommen. In der Zwischenzeit informierte sie die Polizei über den Vorfall.

Als die Handwerker zurückkehrten und die Frau Bilder von ihrem Fahrzeug machte, ergriffen sie die Flucht, noch bevor die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen.

Die drei Täter wurden wie folgt beschrieben:

Ein Täter war ungefähr 1,70 m groß, der zweite war etwa 1,75 m groß. Die Körpergröße des dritten Täters konnte nicht genau bestimmt werden, da er nur im Fahrzeug saß.

Es handelte sich um einen weißen Transporter der Marke IVECO, mit dem sie über den Hohenwiesenweg in Richtung Rheindamm von der Örtlichkeit weggefahren sind.

Personen, die hilfreiche Informationen zum Tathergang und/oder zu den Tätern haben, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Ketsch unter der Telefonnummer 06202/61696 oder direkt beim Polizeirevier Schwetzingen unter der Telefonnummer 06262/288-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 345 auf 363 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 36 auf 39 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 165 auf 211. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Zahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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