Ein 25-jähriger Bewohner verursachte versehentlich ein Feuer beim Zubereiten eines Snacks, verursachte einen Schaden von 10.000 Euro und erlitt eine Rauchgasvergiftung.
Kißlegg: Brand in Isny verursacht durch Küchenfeuer

Ravensburg (ost)
Isny
Brandausbruch – Feuer in der Küche
In der Nacht von Freitag auf Samstag gab es in der Wassertorstraße einen großen Einsatz von Rettungskräften. Ein Wohnungsbrand im 1. Stock eines Mehrfamilienhauses war die Ursache. Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen hat der 25-jährige deutsche Bewohner gegen 01:30 Uhr beim Zubereiten eines späten Mitternachtssnacks das Feuer verursacht. Ein Gegenstand, der auf dem Herd stand, geriet durch versehentliches Einschalten der Herdplatten in Brand und verursachte eine erhebliche Rauchentwicklung und einen beginnenden Küchenbrand. Durch das schnelle Eingreifen konnten die alarmierten Feuerwehrkräfte Schlimmeres verhindern. Der entstandene Sachschaden an der Küchenausstattung wird auf 10.000 Euro geschätzt. Der Verursacher erlitt wahrscheinlich eine Rauchgasvergiftung, die im Krankenhaus weiter behandelt werden musste. Nachdem das Gebäude belüftet wurde, konnten die anderen acht dort gemeldeten Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren oder sie weiter nutzen. Die Beamten des Polizeireviers Wangen im Allgäu leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen den mutmaßlichen Verursacher ein. Die Ermittlungen zum Ablauf des Geschehens dauern an.
Ravensburg
Betrunkener greift Polizeibeamten an
Früh am Samstagmorgen, gegen 01:45 Uhr, verweigerten Sicherheitsmitarbeiter einer Diskothek in der Escher-Wyss-Straße einem offensichtlich stark alkoholisierten Mann den Zutritt zum Club. Der 23-jährige Deutsche wurde zunehmend aggressiv, sodass die Clubmitarbeiter die Polizei hinzuziehen mussten. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen versetzte er einem 31-jährigen Polizeibeamten unerwartet einen Faustschlag ins Gesicht. Um weitere Straftaten des Mannes zu verhindern, musste er in Gewahrsam genommen werden. Zuvor führte er einen Atemalkoholtest durch, der einen Wert von über 2,2 Promille ergab. Der verletzte Polizeibeamte des Polizeireviers Ravensburg musste seinen Nachtdienst aufgrund der Verletzungen und Schmerzen abbrechen und sich ärztlich behandeln lassen. Gegen den Schläger leiteten die Beamten Ermittlungsverfahren unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte ein. Die Ermittlungen dazu dauern an.
Ravensburg
Suche nach Zeugen nach Fahrerflucht
Am Freitagvormittag zwischen 08:00 und 10:30 Uhr streifte ein unbekanntes Fahrzeug einen geparkten Nissan Qashqai. Der Verursacher entfernte sich danach von der Unfallstelle auf einem Tankstellengelände in der Jahnstraße, obwohl er am Nissan einen sichtbaren Schaden an der linken Vorderseite in Höhe von etwa 300 Euro verursacht hatte. Das Polizeirevier Ravensburg bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0751/803-3333 zu melden.
Leutkirch im Allgäu
Geschwindigkeitskontrolle
In der Nacht von Freitag auf Samstag führten Beamte des Polizeireviers Leutkirch Geschwindigkeitsmessungen innerhalb der Stadt in der Hermann-Neuner-Straße durch. Gegen 00:15 Uhr wurde ein BMW mit knapp über 100 km/h bei erlaubten 50 km/h innerorts gemessen. Der 24-jährige BMW-Fahrer aus Rumänien muss mit einem mindestens einmonatigen Fahrverbot und mindestens 800 Euro Bußgeld rechnen.
Leutkirch im Allgäu
Körperliche Auseinandersetzung am Bahnhof
Weil er glaubte, beleidigt worden zu sein, griff ein 27-jähriger Mann am Freitagnachmittag gegen 17:30 Uhr zwei 15- und 17-jährige Jugendliche aus der Ukraine körperlich an. Die beiden Jugendlichen erlitten keine erkennbaren Verletzungen. Der 27-jährige deutsche Staatsbürger war in Begleitung einer 44-jährigen Frau aus Kasachstan, als er die beiden Jugendlichen zunächst beschimpfte, beleidigte und schließlich auch körperlich angriff. Als die Polizei eingriff, beleidigten die beiden Jugendlichen auch die Einsatzkräfte. Die 44-Jährige zeigte öffentlich den sogenannten Hitlergruß. Die Polizei leitete verschiedene Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen Körperverletzung, Beleidigung und Verwendung von Symbolen verfassungswidriger Organisationen. Die Ermittlungen dazu dauern an.
Kißlegg
Suche nach Zeugen nach Fahrerflucht
Am Freitag zwischen 05:00 und 16:00 Uhr parkte der 36-jährige Geschädigte seinen VW Golf auf dem Parkplatz seines Arbeitsplatzes in einer Firma in der Stolzenseeweg 4. Nach Feierabend stellte der Mann eine Beschädigung an der linken Seite seines hinteren Stoßfängers fest. Offensichtlich hatte ein unbekanntes Fahrzeug seinen Stoßfänger gestreift, einen Schaden von mehreren Hundert Euro verursacht und sich von der Unfallstelle entfernt, ohne sich weiter zu kümmern oder den Geschädigten zu informieren. Der Verkehrsdienst Kißlegg bittet um Hinweise zum Verursacher unter der Telefonnummer 07563/9099-0.
Kißlegg – A96
Auffahrunfall mit Folgeunfällen führt zu Stau
Kurz hintereinander kam es am Freitagnachmittag ab 15:35 Uhr auf der BAB96, zwischen Wangen-Nord und Kißlegg, Höhe Kißlegg in Richtung Memmingen zu insgesamt drei Auffahrunfällen. Durch den beginnenden Wochenendverkehr bildete sich sofort ein erheblicher Stau. Bei den drei Auffahrunfällen mit insgesamt 6 beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 60.000 Euro. Da 5 der 6 beteiligten Fahrzeuge nach den Unfällen nicht mehr fahrbereit waren, mussten mehrere Abschleppunternehmen gerufen werden, um die Fahrzeuge nacheinander von der Autobahn zu bergen. Behinderungen durch die Unfälle und die anschließenden Aufräumarbeiten bestanden bis etwa 18:00 Uhr. Beim ersten Unfall fuhr eine 61-jährige Autofahrerin mit ihrem in der Schweiz zugelassenen Porsche Macan auf den verkehrsbedingt bremsenden Audi S3 einer 39-Jährigen auf. Beide Autos blieben unfallbeschädigt und nicht mehr fahrbereit auf der BAB96 in Richtung Memmingen stehen. Die entstandenen Schäden werden auf je 10.000 Euro geschätzt. Der 30-jährige Fahrer eines Ford Transit erkannte die Unfallsituation offenbar zu spät und fuhr auf den auf dem linken Fahrstreifen unfallbedingt stehenden schweizer Macan auf, wodurch am Porsche ein weiterer Sachschaden von ca. 10.000 Euro und am Ford Transit ebenfalls 10.000 Euro Schaden entstanden. Der dritte Auffahrunfall ereignete sich, als ein 60-jähriger Audi Q5-Fahrer und der 51-jährige Fahrer eines Ford Mondeo die Stausituation sehr spät erkannten, aber einen Unfall am Stauende durch Ausweichen noch verhindern konnten. Diese beiden ausweichenden Autos wurden hinten von einem 56-jährigen Opel Corsa-Fahrer aufgefahren, der das Stauende nicht bemerkt hatte. Auch hier entstanden Sachschäden von ca. 5.000 Euro am Corsa, 10.000 Euro am Q5 und 5.000 Euro am Mondeo. Nach bisherigen Erkenntnissen gab es keine Verletzten durch die Verkehrsunfälle. Der Verkehrsdienst Kißlegg war mit mehreren Streifen zur Unfallaufnahme, Absicherung der Unfallstelle und Stauabsicherung vor Ort.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 1733, was 0.57% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. In Ortslagen innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








