Eine Betrügerbande täuschte einen Senior und erbeutete über 6.000 Euro. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall in Singen.
Konstanz: Betrügerbande nimmt 76-Jährigen aus

Singen (ost)
Am Mittwoch wurde ein älterer Herr von einer Gruppe Betrüger hereingelegt. Gegen 10 Uhr klingelten einige unbekannte Männer an der Adresse eines 76-Jährigen in der Ostpreußenstraße und boten an, die Regenrinnen seines Hauses für 150 Euro zu erneuern. Nach getaner Arbeit verlangten die Unbekannten jedoch über 6.000 Euro von dem älteren Herrn.
Da er nicht so viel Bargeld zu Hause hatte, fuhren die Betrüger zusammen mit dem 76-Jährigen zur Sparkasse. Bis der Kassenschalter öffnete, warteten sowohl der ältere Herr als auch die unbekannten Männer gemeinsam auf einem gegenüberliegenden Parkplatz. Danach hob der 76-Jährige mehrere tausend Euro von seinem Konto ab und übergab sie an die Betrüger, die dann mit einem hellen Handwerkertransporter davonfuhren.
Es ist nur bekannt, dass die Männer etwa 165-170 Zentimeter groß waren, einer etwas kräftiger, die anderen beiden schlank und alle drei dunkelbraune/schwarze Haare hatten. Außerdem sprachen sie fließend Ungarisch.
Zeugen, die die Männer oder das Handwerkerfahrzeug am Mittwoch in der Ostpreußenstraße oder auf dem Parkplatz gegenüber der Sparkasse gesehen haben oder Personen, die sonstige sachdienliche Hinweise zu den Betrügern geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07731 888-0 beim Polizeirevier Singen zu melden.
Die Polizei empfiehlt:
Ablehnen jeglicher Angebote von Arbeitern, die spontane Bauarbeiten auf Ihrem Grundstück (insbesondere Dach- und Pflasterarbeiten) ohne schriftlichen und verbindlichen Kostenvoranschlag anbieten!
Oftmals werden Arbeiten begonnen und nicht beendet, mangelhaft ausgeführt oder deutlich zu teuer abgerechnet.
Zahlen Sie niemals im Voraus!
Besprechen Sie sich nach einem solchen – vermeintlich günstigen – Angebot im Voraus mit einem Nachbarn oder einer anderen vertrauenswürdigen Person über die angebotene Arbeit!
Im Verdachtsfall informieren Sie sofort die Polizei!
Quelle: Presseportal








