Die Kriminalpolizei sucht Zeugen zu einem Raub in Konstanz. Ein Unbekannter griff einen Mann an, der sich wehrte und den Täter beschreiben konnte.
Konstanz: Raub in der Bahnhofstraße – Polizei sucht Zeugen

Konstanz (ost)
Die Polizei sucht nach Zeugen eines Raubüberfalls, der am frühen Mittwochmorgen in der Bahnhofstraße stattgefunden hat. Um 05.40 Uhr war ein 47-jähriger Mann zu Fuß auf dem Weg zum Bahnhof. In der Augustinergasse, in der Nähe der Sparda Bank, wurde ihm von einem Unbekannten ein Joint angeboten, den er ablehnte. Anschließend begab er sich in den Vorraum der Bank, um Geld abzuheben. Als er weiter in Richtung Bahnhof ging, sprach ihn der Fremde erneut an, folgte ihm und zeigte sich auf seine ablehnende Reaktion hin zunehmend aggressiv. Vor dem Bekleidungsgeschäft “Strellson” in der Rosgartenstraße ließ der Unbekannte sein Fahrrad fallen und griff nach dem Rucksack des 47-Jährigen. Da er den Rucksack aufgrund der Gegenwehr nicht entreißen konnte, versuchte der Täter es mit einer kleineren Umhängetasche, an der er zog, bis der Trageriemen riss. Danach rannte er zurück zu seinem Fahrrad und flüchtete in Richtung Marktstätte/Augustinerplatz.
Der Räuber wird wie folgt beschrieben: etwa 170 Zentimeter groß, dunkle Hautfarbe, krauser Kinnbart. Er trug eine dunkle Basecap, eine graue Winterjacke bis zu den Knien, eine lange dunkle Hose, ein dunkles Oberteil und dunkle Schuhe.
Personen, die den Mann am frühen Mittwochmorgen in der Innenstadt gesehen haben oder Hinweise zu seiner Identität geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07531 995-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 auf 2518. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2602 auf 3202, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2369 auf 2906 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 233 auf 296 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1313 auf 1674. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.042 | 3.782 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.037 | 2.518 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.602 | 3.202 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.369 | 2.906 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 233 | 296 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.313 | 1.674 |
Quelle: Bundeskriminalamt








