Die Staatsanwaltschaft Rottweil und das Polizeipräsidium Konstanz haben die Ermittlungen zum tragischen Unfall im Narrenheim Sulz-Bergfelden abgeschlossen. Ein 7-jähriges Mädchen kam während eines Selbstverteidigungskurses ums Leben.
Konstanz: Unfallermittlungen abgeschlossen

Sulz am Neckar (ost)
Die Ermittlungen in dem Todesermittlungsverfahren nach dem tragischen Unfall im Narrenheim in Sulz-Bergfelden wurden von der Staatsanwaltschaft Rottweil abgeschlossen. Am 28. Januar 2026 verstarb ein 7-jähriges Mädchen während eines Selbstverteidigungskurses im obersten Stockwerk des Narrenheims. An dem Kurs nahmen acht Kinder im Alter von sieben bis neun Jahren teil. In dem Raum, in dem der Kurs stattfand, stand seit vielen Jahren eine selbstgebaute hölzerne Theke, die bei Veranstaltungen regelmäßig als Theke oder Bar genutzt und auch als Raumteiler verwendet wurde. Während einer Trinkpause sprang das Kind an die Theke, verletzte sich tödlich und hängte sich an die überstehende Deckplatte, wodurch die Theke umkippte und auf das Kind fiel.
Nach den Ergebnissen der Ermittlungen, die auch eine Expertenuntersuchung der Theke einschlossen, konnte keine Fremdverschulden festgestellt werden. Die Theke war grundsätzlich nicht ungeeignet für den vorgesehenen Gebrauch. Probleme mit der Standfestigkeit der Theke, die für Außenstehende stabil wirkte, waren in all den Jahren der Nutzung nicht bekannt geworden. Letztendlich war der Unfall nicht vorhersehbar und kann daher keine strafrechtliche Verantwortung potenziell verantwortlicher Personen nach sich ziehen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6.139 und Leichtverletzte 36.086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








