Einsatzkräfte überprüfen möglichen Unfall, finden jedoch nur Stahlrohr und City-Roller im Wasser.
Konstanz: Wasserunfall an alter Rheinbrücke

Konstanz (ost)
In der Nacht von Freitag auf Samstag gab es einen großen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und DLRG, nachdem am 31.07.2026 um kurz nach 22:00 Uhr über den Notruf eine mögliche Person im Wasser gemeldet wurde. Die Einsatzkräfte machten sich sofort auf den Weg zur Einsatzstelle. Vor Ort berichteten mehrere unabhängige Zeugen übereinstimmend, dass ein schwerer Gegenstand von der Brücke in den Rhein gefallen war und dabei einen lauten Aufprall verursacht hatte. Aufgrund des Lärms konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um eine ins Wasser gestürzte Person handelte. Daraufhin durchsuchten die Einsatzkräfte der DLRG intensiv den Bereich um die vermutete Unfallstelle sowie die nähere Umgebung bis zum Rheinstrandbad. Es wurde jedoch keine Person gefunden. Bei der Suche wurden jedoch ein City-Roller ohne Akku und ein Stahlrohr mit einer Länge von etwa zwei Metern und einem Durchmesser von rund 15 Zentimetern im Wasser entdeckt. Um die Ursache für das Geräusch zu überprüfen, wurde der Aufprall beider Gegenstände nachgestellt. Während der City-Roller als Ursache ausgeschlossen wurde, bestätigten die Zeugen, dass der Aufprall des Stahlrohrs dem ursprünglich gehörten Geräusch entsprach.
Es stellte sich heraus, dass ein ähnliches Rohr bereits vor etwa einem Jahr aufgrund von Korrosion beanstandet worden war. Es wurde damals von den Verantwortlichen entfernt, da die Gefahr bestand, dass es herunterfallen könnte.
Nach Absprache der Einsatzleiter von Polizei, Feuerwehr und DLRG wurde der Einsatz gegen 00:15 Uhr beendet. Es wurde niemand verletzt.
Quelle: Presseportal








