Am Sonntagmorgen gab es in Steißlingen zwei Angriffe auf offener Straße. Die Opfer wurden schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei bittet um Hinweise.
Konstanz: Zeugenaufruf nach Körperverletzungsdelikten

Steißlingen (ost)
Früh am Sonntagmorgen gab es in Steißlingen zwei Angriffe auf offener Straße. Die Opfer wurden in beiden Fällen schwer verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Um 02.20 Uhr wurde ein 31-jähriger Mann in der Garten- und Jahnstraße von einem Unbekannten mit Faustschlägen angegriffen, was zu schweren Verletzungen und Bewusstlosigkeit führte. Der Angreifer war etwa 180 cm groß, trug einen beigen Tarnanzug und wurde auf 20-22 Jahre geschätzt. Zur gleichen Zeit wurde in der Schulstraße ein 26-jähriger Mann ebenfalls angegriffen. Ein Unbekannter schlug ihm eine Flasche auf den Kopf, wodurch eine Platzwunde entstand. Der Geschädigte verlor ebenfalls das Bewusstsein und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt weiterhin, mögliche Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich beim Polizeirevier Singen unter 07731/888-0 zu melden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass beide Angriffe vom selben Verdächtigen begangen wurden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








