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Kontrollen am Flughafen Stuttgart

13 Ermittlungsverfahren und 53 Ordnungswidrigkeitenverfahren nach Kontrollen von Zoll und Polizei am Busterminal. Zusätzlich Aufenthaltsermittlungen und Bearbeitung eines unversteuerten Kfz.

Eine Zollhündin schnüffelt an Reisegepäck nach Betäubungsmitteln. Quelle: Zollverwaltung
Foto: Presseportal.de

Stuttgart (ost)

Bei den gemeinsamen Kontrollen von Zoll und Polizei am Busterminal des Stuttgarter Flughafens wurden 13 Ermittlungsverfahren und 53 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Sonderkontrollen, die vom 23.-25.07.2026 in den Nachtstunden unter Leitung des Zolls stattfanden, konzentrierten sich auf den grenzüberschreitenden Personen- und Warenverkehr mit Kraftomnibussen (“Fernbussen”). Die Sicherheitskooperation Baden-Württemberg (SIKO BW) bildete den Rahmen für den gemeinsamen Einsatz des Hauptzollamts Stuttgart und des Polizeipräsidiums Reutlingen.

Durch die Zusammenarbeit von Polizei und Zoll konnten zahlreiche Verstöße gegen gesetzliche und zollrechtliche Bestimmungen festgestellt und bearbeitet werden.

Es wurden 13 Ermittlungsverfahren eingeleitet:

Es wurden 53 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet:

Zusätzlich wurden mehrere Aufenthaltsermittlungen durchgeführt und eine Kontrollmeldung über ein unversteuertes Kfz bearbeitet.

An jedem der drei Kontrollabende waren 19 Zollbeamte und zwischen 17 und 7 Polizeikräfte im Einsatz. Außerdem waren bis zu drei Diensthunde des Zolls gleichzeitig an den Maßnahmen beteiligt.

Zusätzliche Informationen:

Die Sicherheitskooperation Baden-Württemberg (SIKO BW) zwischen Zoll, Bundespolizei und Landespolizei besteht seit fast 24 Jahren. Zu den Schwerpunkten der Kooperation gehören unter anderem Rauschgiftkriminalität, Schleusungskriminalität, Menschenhandel und Gewaltkriminalität im öffentlichen Raum.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 im Jahr 2022 auf 34.877 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 32.420 auf 30.714. Unter den Verdächtigen waren 28.389 Männer und 4.031 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 26.963 Männer und 3.751 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 im Jahr 2022 auf 11.419 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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