Ein betrunkener Autofahrer kam von der Fahrbahn ab und verursachte einen Unfall. Drei Leichtverletzte bei Kollision zwischen Mercedes und BMW in Bretzfeld-Schwabbach.
Künzelsau: Verkehrsunfälle im Hohenlohekreis

Hohenlohekreis (ost)
Bretzfeld/Obersulm: Fahrer betrunken verunfallt
Ein betrunkener Fahrer kam am Samstagabend auf der Kreisstraße 2128 zwischen Bretzfeld-Dimbach und Obersulm-Willsbach von der Straße ab. Der 65-Jährige war um 21:30 Uhr in Richtung Willsbach unterwegs, als sein Opel in einer Kurve nach rechts von der Straße abkam und einen kleinen Abhang hinunterfuhr. Das Auto kam neben einem Baum zum Stillstand. Beobachter hatten zuvor gesehen, wie der Mann in Schlangenlinien fuhr. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,5 Promille. Der 65-Jährige musste eine Blutprobe abgeben und sein Führerschein wurde eingezogen. Es entstand kein Fremdschaden.
Bretzfeld-Schwabbach: Drei Leichtverletzte bei Crash
Drei Personen wurden am Samstagabend bei einem Unfall in Bretzfeld-Schwabbach leicht verletzt. Ein 20-Jähriger fuhr um 20 Uhr mit seinem Mercedes auf der Schwabenstraße und wollte die Kreuzung mit der Hauptstraße überqueren. Zu diesem Zeitpunkt blinkte die Ampel. Der junge Mann missachtete die Vorfahrt eines 56-jährigen BMW-Fahrers, der von rechts kam, und kollidierte mit ihm. Der BMW wurde durch die Wucht des Aufpralls gedreht und blieb auf dem Dach liegen. Der 56-Jährige, seine 47-jährige Beifahrerin und der 20-jährige Beifahrer im Mercedes wurden leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Mercedes-Fahrer wurde auf Drogenkonsum getestet und ein Vortest reagierte positiv auf THC. Eine Blutprobe wurde entnommen und sein Führerschein eingezogen. Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen beläuft sich insgesamt auf etwa 25.000 Euro. Die Ermittlungen dauern an.
Öhringen: Rollstuhlfahrer von Lkw berührt – Zeugen gesucht
Zu einer Unfallflucht am Samstagmittag in Öhringen sucht die Polizei Zeugen. Ein unbekannter Lkw-Fahrer war um 13:10 Uhr auf der Friedrichsruher Straße unterwegs und bog rechts in die Otto-Röhm-Straße ab. Dabei geriet der Lkw auf den Gehweg und berührte einen 72-jährigen Rollstuhlfahrer. Der Fahrer hielt zunächst an und fragte nach dem Mann. Als dieser die Polizei rufen wollte, setzte der Lkw-Fahrer seine Fahrt in Richtung Wollreffenweg fort. Der Rollstuhlfahrer blieb unverletzt und es entstand ein Sachschaden von etwa 200 Euro. Der gesuchte Lkw soll ein Sattelzug mit ausländischem Kennzeichen gewesen sein. Das Führerhaus war weiß und der Auflieger silber mit weißer Aufschrift. Der Fahrer war etwa Mitte 40, rund 1,70 Meter groß, korpulent, mit kurzen blonden Haaren und sprach gebrochen Deutsch. Zeugen, die Informationen zum Lkw oder dem Fahrer haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07941 9300 beim Polizeirevier Öhringen zu melden.
Künzelsau: 48-Jähriger angegriffen und ausgeraubt – Zeugen gesucht
Zwei Unbekannte attackierten am frühen Sonntagmorgen in Künzelsau einen 48-Jährigen und stahlen seinen Geldbeutel. Der Mann war gegen 5 Uhr zu Fuß in der Mühlbergstraße unterwegs, als die beiden Männer, die sich zuvor in der Gegend aufgehalten hatten, ihn ansprachen. Der 48-Jährige wurde später in der Nähe des Ganerben-Gymnasiums an einer Treppe zur Amselgasse körperlich angegriffen. Er wurde zu Boden gebracht, mehrmals gegen den Kopf geschlagen und sein Geldbeutel wurde gestohlen. Die beiden Angreifer flüchteten in Richtung Stadtmitte. Der 48-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Die Verdächtigen werden als etwa 20 bis 25 Jahre alt, dunkel gekleidet, beschrieben. Einer war etwa 1,75 Meter groß, schlank, mit kurzen dunklen, leicht gelockten Haaren. Der andere war etwa 1,65 Meter groß und kräftig. Beide sprachen akzentfreies Deutsch. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu den beiden Männern haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940 9400 beim Polizeirevier Künzelsau zu melden.
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Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 auf 2518. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2602 im Jahr 2022 auf 3202 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2369 im Jahr 2022 und 2906 im Jahr 2023 registriert wurden. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 233 auf 296. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1313 auf 1674. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.042 | 3.782 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.037 | 2.518 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.602 | 3.202 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.369 | 2.906 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 233 | 296 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.313 | 1.674 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








