Ein betrunkener Mann randalierte auf der Straße und zu Hause, wurde festgenommen und ermittelt wird wegen mehrerer Delikte.
Kuppingen: Aggressiver 30-Jähriger in Herrenberg belästigt Autofahrer
Ludwigsburg (ost)
Die Polizeibeamten des Polizeireviers Herrenberg hatten in der Nacht zum Mittwoch (02.04.2025) mit einem äußerst aggressiven Mann zu tun.
Ein 30-jähriger Mann fiel zuerst gegen 00.30 Uhr am Reinhold-Schick-Platz und in der Horber Straße in Herrenberg auf. Dort versuchte der offensichtlich stark alkoholisierte Mann mehrere Autos anzuhalten, spuckte auf die Fahrzeuge, schlug auf sie ein und beleidigte die Insassen.
Um 2.00 Uhr wurden die Einsatzkräfte nach Kuppingen gerufen, nachdem die Eltern des 30-Jährigen den Notruf gewählt hatten. Nach seiner Rückkehr in die elterliche Wohnung randalierte der Sohn und beleidigte seine Mutter und seinen Vater. Dieses Verhalten setzte sich auch nach dem Eintreffen der Polizeibeamten fort, sodass der Beschuldigte auch sie beleidigte, bedrohte und Widerstand leistete.
Letztendlich wurde der 30-Jährige vorläufig festgenommen und musste die restliche Nacht in einer Gewahrsamseinrichtung verbringen.
Das Polizeirevier Herrenberg ermittelt nun unter anderem wegen Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr. Zeugen sowie etwaige Geschädigte des Vorfalls in der Horber Straße werden gebeten, sich unter der Tel. 07032 2708-0 oder per E-Mail an herrenberg.prev@polizei.bwl.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als die Anzahl der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Drogenfälle verzeichnet, was die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland darstellt.
2022 | 2023 | |
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Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
Ortslage – innerorts | 25.663 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
Getötete | 369 |
Schwerverletzte | 6.139 |
Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)