Ein Motorrad kollidiert mit einem Pkw auf der Autobahn, Rettungshubschrauber im Einsatz, Verkehrsstörungen aufgrund der Sperrung
Ladenburg: Verkehrsunfall auf der BAB 5, Schwerverletzter Motorradfahrer und hoher Sachschaden

Hirschberg/BAB 5 (ost)
Wie bereits gemeldet (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14915/6226276) ereignete sich am Sonntagmittag gegen 14:00 Uhr auf der Bundesautobahn 5 zwischen den Anschlussstellen Ladenburg und Hirschberg in nördlicher Richtung ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto. Der Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt.
Ein 34-jähriger Motorradfahrer (Honda CBF1000A) fuhr auf der linken Spur der zweispurigen Autobahn hinter einem 23-jährigen Autofahrer (Mercedes C63). Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens musste der Autofahrer seine Geschwindigkeit verringern. Der Motorradfahrer hielt nicht genügend Abstand ein und fuhr daraufhin auf das bremsende Auto auf.
Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Motorradfahrer über das Fahrzeug geschleudert und landete in der Mitte zwischen den Fahrspuren vor dem Auto. Er wurde schwer verletzt vom Rettungsdienst versorgt und dann mit einem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Zum Zeitpunkt des Berichts bestand keine Lebensgefahr.
Der 23-jährige Autofahrer und sein ebenfalls 23-jähriger Beifahrer blieben unverletzt.
Am Mercedes C63 entstand ein Schaden von ungefähr 10.000 Euro. An der Honda CBF1000A entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 9.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Während der Unfallaufnahme und der Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die Bundesautobahn 5 in nördlicher Richtung vorübergehend vollständig gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte.
Die Einsatzmaßnahmen wurden von der Freiwilligen Feuerwehr Ladenburg mit mehreren Fahrzeugen unterstützt.
Die weiteren Untersuchungen zum Unfallhergang werden vom zuständigen Autobahnpolizeirevier Mannheim durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 aus, was 3,38% der Gesamtzahl ausmacht. 1.733 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926, was 85,09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 (1,1%). Insgesamt gab es 369 Tote, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








