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Lahr/Schwarzwald: Schüler evakuiert wegen Reizstoffbelastung

Mehrere Schülerinnen und Schüler wurden aufgrund einer unbekannten Reizstoffbelastung evakuiert, nachdem sie über Augen- und Atemwegsreizungen klagten. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung, jedoch gibt es noch keine Hinweise auf den Verursacher.

Foto: unsplash

Ettenheim (ost)

Am Montagmorgen ereignete sich an der August-Ruf-Bildungsstätte in Ettenheim eine plötzliche, unbekannte Reizstoffbelastung, die bei vielen Schülerinnen und Schülern zu Reizungen der Augen und Atemwege führte. Erste Beschwerden wurden um 08:15 Uhr von Schülern gemeldet, kurz darauf klagten weitere Klassen über ähnliche Symptome, die jedoch schnell nachließen. Die Polizei wurde von der Leitstelle informiert und sicherte gemeinsam mit der örtlichen Feuerwehr das Gebäude, wobei bei der ersten Untersuchung keine Hinweise auf einen fremden Stoff gefunden wurden. Trotz intensiver Kontrollen, auch durch den ABC-Zug der Feuerwehr Lahr, konnte weder die Herkunft noch die Art des vermuteten Reizstoffs eindeutig festgestellt werden. Um weitere Belastungen zu vermeiden, wurde das Schulgebäude evakuiert und gründlich gelüftet. Der Rettungsdienst mit einer Notärztin untersuchte rund 50 Schüler; fünf von ihnen, bei denen die Beschwerden stärker waren, wurden vorsorglich in die Kinderklinik nach Offenburg gebracht. Alle Betroffenen wurden nach Rücksprache mit der Schulleitung nach Hause geschickt und aufgefordert, bei anhaltenden Symptomen ihren Hausarzt oder das nächstgelegene Krankenhaus aufzusuchen. Es gab keine schwerwiegenden Verletzungen, die Beschwerden wurden als leicht eingestuft. Der Polizeiposten Ettenheim hat ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Derzeit gibt es jedoch keine Informationen über vorsätzliches Handeln, den mutmaßlichen Stoff oder den Verursacher.

/rs

Quelle: Presseportal

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