Die Polizei untersucht die Ursache des Alarms an einer Schule in Lahr. Ein Mädchen löste den Alarm aus und wurde mit einem Messer aufgefunden.
Lahr/Schwarzwald: Schulalarm in Lahr, Polizei ermittelt weiter

Lahr (ost)
Lahr – Alarm wurde aktiviert, 2. Update
Nachdem an einer Schule in der Otto-Hahn-Straße der Alarm ausgelöst wurde, haben die Polizeibeamten des Haus des Jugendrechts Lahr inzwischen die Ermittlungen übernommen. Besonders die Rolle des Mädchens, das angeblich den Alarm selbst ausgelöst hat, wird überprüft. Bei der Überprüfung des Kindes fanden die einschreitenden Beamten des Polizeireviers Lahr ein Messer und stellten es sicher. Ob es zuvor zu einer möglichen Bedrohung von Dritten gekommen ist, wird derzeit untersucht. Das Mädchen, das strafunmündig ist, befindet sich immer noch in Gewahrsam. Während des Einsatzes waren viele Polizeikräfte vor Ort. Der Rettungsdienst war mit etwa einem Dutzend Fahrzeugen und Personal im Einsatz. Es gab keine bekannten Verletzten. Die Betreuung vor Ort wurde während des Einsatzes fortgesetzt.
/ya
Update vom 11. Juli 2026, 11:31 Uhr
Lahr – Alarm wurde aktiviert, 1. Update
Die polizeilichen Maßnahmen an der Verbundschule sind abgeschlossen. Das betroffene Schulgebäude wurde von der Polizei überprüft. Es gab keine Hinweise auf weitere Gefahren, daher konnte das Schulgebäude freigegeben werden. Im Hallenzentrum „Im Mauerfeld“ (Martin-Luther-Straße) gibt es ein Betreuungsangebot von Polizei und Rettungsdienst, das von Eltern bei Bedarf genutzt werden kann.
/rs
Ursprungsmeldung vom Donnerstag, 11. Juni 2026, 10:46 Uhr
Lahr – Alarm wurde ausgelöst
Nachdem an einer Schule in der Otto-Hahn-Straße kurz nach 9:30 Uhr der Alarm ausgelöst wurde, eilten Einsatzkräfte der Polizei und des Rettungsdienstes zur Schule. Ein gedrückter Alarmmelder war laut bisherigen Erkenntnissen der Grund für den großen Polizeieinsatz. Ein strafunmündiges Mädchen, das laut ersten Zeugenaussagen für den Alarm verantwortlich sein soll, wurde gegen 10 Uhr gefunden und wird von der Polizei betreut. Derzeit laufen Maßnahmen, um weitere mögliche Gefahren auszuschließen. Bisher liegen keine Informationen dazu vor. Die Betreuung der Schüler wird derzeit vorbereitet.
/rs
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Darunter waren 345 männliche und 36 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 363 männliche und 39 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








