Eine Seniorin wurde durch einen Schockanruf um 10.000 Euro betrogen. Die Betrüger gaben vor, die Nichte zu sein und erbeuteten Geld und Kleidung.
Lahr/Schwarzwald: Seniorin um 10.000 Euro betrogen, Unbekannte täuschen schweren Verkehrsunfall vor und erbeuten Geld und Kleidung. Polizei sucht Zeugen.

Lahr (ost)
Unbekannte haben am Dienstagabend (26.05.2026) eine ältere Frau mit einem hohen Geldbetrag betrogen. Die gesamte Kommunikation fand auf Russisch statt. Um 20:00 Uhr erhielt die 77-jährige Frau einen Anruf von einer fremden Frau, die behauptete, ihre Nichte zu sein. Sie gab vor, in einen schweren Autounfall verwickelt zu sein, bei dem eine schwangere Frau verletzt wurde und ihr ungeborenes Kind verloren haben soll. Um eine Anzeige zu vermeiden, wurde ein Betrag von 50.000 Euro gefordert. Da die Frau nicht so viel Bargeld hatte, wurde sie unter Druck gesetzt. Schließlich einigte man sich auf 10.000 Euro. Sie wurde angewiesen, das Geld mit Bettwäsche und einem Nachthemd in eine Tasche zu packen. Zwischen 22:00 Uhr und 23:00 Uhr kam ein männlicher Abholer namens „Arthur“ an der Adresse der Frau in Lahr an. Sie übergab ihm die Tasche mit dem Geld und den Kleidungsstücken. Später wurde der Betrug entdeckt und die Polizei informiert.
Der Mann, der die Tasche entgegennahm, war etwa 40 bis 45 Jahre alt und kräftig gebaut. Er hatte dunkle Haare und einen Bart. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die am Dienstagabend, den 26.05.2026, zwischen 20:00 Uhr und 23:30 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Kanadaring in Lahr gesehen haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Offenburg unter der Telefonnummer 0781 21-2820 entgegen.
/ml
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 wurden in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle registriert. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was einem Anteil von 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen verzeichnet, was einem Anteil von 0.57% entspricht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 260926 Fällen (85.09%). Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








