Die Polizei stoppte mehrere Autofahrer bei Heroldstatt, die deutlich zu schnell unterwegs waren. Zu schnelles Fahren bleibt Hauptunfallursache mit schwerwiegenden Folgen.
Laichingen: Raser im Visier

Ulm (ost)
Zwischen 21.30 Uhr und 22.35 Uhr führte die Polizei Geschwindigkeitskontrollen bei Heroldstatt durch. Während dieser Zeit überprüften sie den Verkehr auf der L 230 von Laichingen kommend in Richtung Heroldstatt. Acht Autofahrer wurden angehalten, da sie die erlaubte Geschwindigkeit von 100 km/h deutlich überschritten hatten. Der schnellste Fahrer war ein 52-jähriger Audi-Fahrer. Mit 41 km/h über dem Limit muss er mit einer Geldstrafe von über 320 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen.
Die Polizei betont, dass zu schnelles Fahren weiterhin eine der Hauptursachen für Unfälle ist. Unfälle, die durch überhöhte Geschwindigkeit verursacht werden, haben oft schwerwiegende Konsequenzen. Um die Verkehrssicherheit zu verbessern, führt die Polizei regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durch. Um sicher anzukommen, empfiehlt die Polizei: Reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Überschätzen Sie nicht Ihre Fähigkeiten und seien Sie auf Fehler anderer vorbereitet! Ein Unfall mit schwerwiegenden Folgen belastet Opfer und Täter oft ein Leben lang! Detaillierte Informationen über die Gefahren des zu schnellen Fahrens bietet eine Broschüre des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg, die unter www.statistik-bw.de im Internet bestellt oder heruntergeladen werden kann. Die Polizei bietet auch Tipps in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de.
++++0640663 (JC)
Thomas Hagel, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1733 Fällen oder 0.57% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 260926 (85.09%), waren Übrige Sachschadensunfälle. Von den Unfällen ereigneten sich 25663 (8.37%) innerorts, 13562 (4.42%) außerorts (ohne Autobahnen) und 3369 (1.1%) auf Autobahnen. Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte auf den Straßen von Baden-Württemberg.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








