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Landkreis Esslingen: Suche nach Eigentümern von beschlagnahmtem Diebesgut

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren, nachdem eine überregional agierende Einbrecherbande ausgehoben wurde.

Foto: Depositphotos

Reutlingen (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Stuttgart und dem Polizeipräsidium Reutlingen

Ergänzung zur Bekanntmachung vom 29.01.2026 / 14.42 Uhr: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110976/6206751

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur vollständigen Aufklärung der Ende Januar 2026 aufgedeckten, überregional operierenden mutmaßlichen Einbrecherbande sind weiterhin in vollem Gange. Wie bereits erwähnt, wurden am 28. Januar 2026 in Recklinghausen (NRW) und Esslingen fünf Verdächtige im Alter zwischen 22 und 63 Jahren festgenommen, von denen sich vier immer noch in Untersuchungshaft befinden. Bei der zeitgleichen Durchführung mehrerer Durchsuchungsbeschlüsse hatten die Ermittler bereits umfangreiches Beweismaterial, einschließlich Schmuck und hochwertige Uhren, beschlagnahmt.

Im Zuge der bisherigen Ermittlungen und weiteren Durchsuchungen hat sich die Menge des beschlagnahmten mutmaßlichen Diebesguts nun erheblich auf eine dreistellige Anzahl erhöht. Teile der sichergestellten Gegenstände konnten bereits Straftaten in den Landkreisen Esslingen, Göppingen und Alb-Donau-Kreis sowie in Nordrhein-Westfalen zugeordnet werden. Die potenziellen Absatzwege der Wertgegenstände sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Neben dem bereits veröffentlichten Lichtbild wurde nun im Internet eine Fahndungsseite eingerichtet, auf der weitere mutmaßlich aus Einbrüchen stammende Gegenstände in verschiedenen Lichtbildmappen eingesehen werden können. Die Fahndungsseite ist unter folgendem Link erreichbar: https://fahndung.polizei-bw.de/tracing/landkreise-esslingen-tuebingen-goeppingen-und-alb-donau-kreis-aufgefundenes-diebesgut/

Hinweis:

Neben den sichergestellten Wertgegenständen in diesem Verfahren werden auch weitere Lichtbilder veröffentlicht, die nicht direkt mit den festgenommenen Personen in Verbindung stehen müssen.

Wenn Sie Ihr Eigentum erkennen, werden Sie gebeten, sich per E-Mail unter ESSLINGEN.KD.K2.WED@polizei.bwl.de zu melden. Die Polizei wird sich bald mit Ihnen in Verbindung setzen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich zur Region Nordrhein-Westfalen, die im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland verzeichnete (27061), sind die Zahlen in Baden-Württemberg dennoch niedriger.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 381 auf 402, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 345 auf 363 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 36 auf 39. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 auf 211. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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