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Landkreis Heilbronn: Einbrüche in Imbisse, Polizei sucht Zeugen

Zwei Imbisse in Heilbronn wurden Ziel von Einbrechern. Polizei sucht Zeugen für die Täterbeschreibung und weitere Hinweise.

Foto: unsplash

Heilbronn (ost)

Heilbronn: Gesucht werden Zeugen nach Einbrüchen in Imbisse

Zwei Imbisse in Heilbronn wurden am frühen Montagmorgen von Einbrechern heimgesucht. Zwischen 3:45 Uhr und 4:15 Uhr gelangten zwei Personen durch ein Fenster unbefugt in ein Mehrfamilien- und Geschäftshaus in der Straße „Am Wollhaus“. Im Gastraum des Imbisses vor Ort nahmen sie Bargeld und Getränke in unbekannter Menge an sich und flohen. Zwischen Mitternacht und 8:50 Uhr machten sich möglicherweise dieselben Täter an der Hintertür eines anderen Imbisses in der Grünewaldstraße in Heilbronn-Böckingen zu schaffen und brachen gewaltsam ein. Im Inneren wurden mehrere Spielautomaten aufgebrochen und das Bargeld entwendet. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 3.500 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen der beiden Einbrüche. Hinweise zur Tat oder den Tätern können unter der Telefonnummer 07131 74790 an das Polizeirevier Heilbronn oder unter 07131 204060 an das Polizeirevier Heilbronn-Böckingen gemeldet werden.

Weinsberg: Unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln im Straßenverkehr

Am Montagnachmittag war ein 41-Jähriger in Weinsberg unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln mit seinem Fahrzeug unterwegs. Gegen 14:50 Uhr fiel der Autofahrer einer Polizeistreife auf, da er während der Fahrt nicht angeschnallt war. Daher wurde er kontrolliert. Im Rahmen der Maßnahmen ergaben sich Verdachtsmomente im Verhalten des Mannes, die auf eine aktuelle Drogenbeeinflussung hindeuteten. Ein anschließend durchgeführter Drogenvortest reagierte positiv auf Kokain, weshalb das Auto des 41-Jährigen durchsucht wurde. Dabei fanden und beschlagnahmten die Polizisten eine Schreckschusswaffe, etwa 25g Marihuana in verschiedenen Tütchen verpackt, mehrere verschreibungspflichtige Medikamente in kleinen Mengen, verschiedene Konsumutensilien für Kokain und Marihuana sowie fünf Smartphones. Nach diesem Fund folgten richterlich angeordnete Durchsuchungen in der Wohnung des Mannes und bei nahen Verwandten. Dabei wurden weitere Beweismittel wie Smartphones, Laptops und weitere kleine Mengen Marihuana gefunden und sichergestellt. Der Mann musste die Beamten in ein Krankenhaus begleiten und eine Blutprobe abgeben. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er freigelassen.

Heilbronn: Mehrere Waffen in Waffenverbotszone entdeckt

Am frühen Montagabend konnten mehrere Waffen bei einem Mann am Heilbronner Hauptbahnhof sichergestellt werden. Gegen 19 Uhr fiel der 24-Jährige einer Streife des Polizeipräsidiums Einsatz auf, die im Rahmen der Konzeption „Sicheres Heilbronn“ die Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Heilbronn in der Innenstadt unterstützte. Aus seinem Rucksack ragte der Griff eines Tomahawk-Beils heraus. Der Mann wurde daher kontrolliert. Bei der folgenden Durchsuchung der Person und seiner mitgeführten Gegenstände fanden die Beamten neben dem Tomahawk einen Zimmermannshammer, ein Klappmesser und ein Teppichmesser. Außerdem hatte der 24-Jährige eine Ampulle Testosteron und ein Gefäß mit Kokainrückständen bei sich. Er muss nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Heilbronn-Böckingen: Zwei Verletzte nach Streit – Zeugen gesucht

In der Nacht zum Sonntag wurden in Heilbronn-Böckingen zwei Personen bei einer Auseinandersetzung verletzt. Gegen 0:30 Uhr gerieten ein 39-Jähriger und eine 34-Jährige im Eingangsbereich einer Gaststätte in der Straße „Viehweide“ aus bisher ungeklärten Gründen in Streit mit einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Im Verlauf des Streits stürzte der 39-Jährige verletzt zu Boden. Auch die 34-Jährige stürzte aus bisher unbekannten Gründen und zog sich dabei schwere Beinverletzungen zu. Beide mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum Geschehen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07131 204060 beim Polizeirevier Heilbronn-Böckingen zu melden.

Die Polizei Heilbronn ist übrigens auch auf WhatsApp erreichbar. Hier geht es zu unserem Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029Vb5xtFC7IUYQiWcl6y1v

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4.508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5.204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 87 auf 80 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 32420 auf 30714. Unter den Verdächtigen waren 28389 Männer und 4031 Frauen, wobei 10727 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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