Zwei Imbisse in Heilbronn wurden Ziel von Einbrechern. Polizei sucht Zeugen für die Täterbeschreibung und weitere Hinweise.
Landkreis Heilbronn: Einbrüche in Imbisse, Polizei sucht Zeugen

Heilbronn (ost)
Heilbronn: Gesucht werden Zeugen nach Einbrüchen in Imbisse
Zwei Imbisse in Heilbronn wurden am frühen Montagmorgen von Einbrechern heimgesucht. Zwischen 3:45 Uhr und 4:15 Uhr gelangten zwei Personen durch ein Fenster unbefugt in ein Mehrfamilien- und Geschäftshaus in der Straße „Am Wollhaus“. Im Gastraum des Imbisses vor Ort nahmen sie Bargeld und Getränke in unbekannter Menge an sich und flohen. Zwischen Mitternacht und 8:50 Uhr machten sich möglicherweise dieselben Täter an der Hintertür eines anderen Imbisses in der Grünewaldstraße in Heilbronn-Böckingen zu schaffen und brachen gewaltsam ein. Im Inneren wurden mehrere Spielautomaten aufgebrochen und das Bargeld entwendet. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 3.500 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen der beiden Einbrüche. Hinweise zur Tat oder den Tätern können unter der Telefonnummer 07131 74790 an das Polizeirevier Heilbronn oder unter 07131 204060 an das Polizeirevier Heilbronn-Böckingen gemeldet werden.
Weinsberg: Unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln im Straßenverkehr
Am Montagnachmittag war ein 41-Jähriger in Weinsberg unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln mit seinem Fahrzeug unterwegs. Gegen 14:50 Uhr fiel der Autofahrer einer Polizeistreife auf, da er während der Fahrt nicht angeschnallt war. Daher wurde er kontrolliert. Im Rahmen der Maßnahmen ergaben sich Verdachtsmomente im Verhalten des Mannes, die auf eine aktuelle Drogenbeeinflussung hindeuteten. Ein anschließend durchgeführter Drogenvortest reagierte positiv auf Kokain, weshalb das Auto des 41-Jährigen durchsucht wurde. Dabei fanden und beschlagnahmten die Polizisten eine Schreckschusswaffe, etwa 25g Marihuana in verschiedenen Tütchen verpackt, mehrere verschreibungspflichtige Medikamente in kleinen Mengen, verschiedene Konsumutensilien für Kokain und Marihuana sowie fünf Smartphones. Nach diesem Fund folgten richterlich angeordnete Durchsuchungen in der Wohnung des Mannes und bei nahen Verwandten. Dabei wurden weitere Beweismittel wie Smartphones, Laptops und weitere kleine Mengen Marihuana gefunden und sichergestellt. Der Mann musste die Beamten in ein Krankenhaus begleiten und eine Blutprobe abgeben. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er freigelassen.
Heilbronn: Mehrere Waffen in Waffenverbotszone entdeckt
Am frühen Montagabend konnten mehrere Waffen bei einem Mann am Heilbronner Hauptbahnhof sichergestellt werden. Gegen 19 Uhr fiel der 24-Jährige einer Streife des Polizeipräsidiums Einsatz auf, die im Rahmen der Konzeption „Sicheres Heilbronn“ die Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Heilbronn in der Innenstadt unterstützte. Aus seinem Rucksack ragte der Griff eines Tomahawk-Beils heraus. Der Mann wurde daher kontrolliert. Bei der folgenden Durchsuchung der Person und seiner mitgeführten Gegenstände fanden die Beamten neben dem Tomahawk einen Zimmermannshammer, ein Klappmesser und ein Teppichmesser. Außerdem hatte der 24-Jährige eine Ampulle Testosteron und ein Gefäß mit Kokainrückständen bei sich. Er muss nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.
Heilbronn-Böckingen: Zwei Verletzte nach Streit – Zeugen gesucht
In der Nacht zum Sonntag wurden in Heilbronn-Böckingen zwei Personen bei einer Auseinandersetzung verletzt. Gegen 0:30 Uhr gerieten ein 39-Jähriger und eine 34-Jährige im Eingangsbereich einer Gaststätte in der Straße „Viehweide“ aus bisher ungeklärten Gründen in Streit mit einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Im Verlauf des Streits stürzte der 39-Jährige verletzt zu Boden. Auch die 34-Jährige stürzte aus bisher unbekannten Gründen und zog sich dabei schwere Beinverletzungen zu. Beide mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum Geschehen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07131 204060 beim Polizeirevier Heilbronn-Böckingen zu melden.
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Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4.508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5.204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 87 auf 80 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 32420 auf 30714. Unter den Verdächtigen waren 28389 Männer und 4031 Frauen, wobei 10727 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








