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Landkreis Ravensburg: Falscher Bankmitarbeiter in Ravensburg

Mehrere tausend Euro Betrug durch falschen Bankmitarbeiter; Polizei warnt vor Betrugsmasche

Foto: Depositphotos

Landkreis Ravensburg (ost)

Ravensburg

Falscher Mitarbeiter der Bank entleert Konto

Eine betrügerische Summe von mehreren tausend Euro wurde vom Konto eines 58-jährigen Mannes abgebucht, indem sich die Betrüger als Mitarbeiter der Bank ausgaben. Am Montag wurde das Opfer telefonisch von einem bisher unbekannten Täter kontaktiert, der behauptete, zwei betrügerische Abbuchungen auf dem Online-Konto des 58-Jährigen entdeckt zu haben. Der 58-jährige Mann konnte die Transaktionen auf seinem Konto sehen und glaubte dem Anrufer, da dieser alle Bankdaten hatte. Er gab daraufhin mehrere Transaktionsnummern telefonisch an den Unbekannten weiter. Kurz nach dem Anruf wurde dem 58-Jährigen der Betrug bewusst, und er ließ sein Konto sperren. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Betrüger bereits 5.000 Euro abgebucht, weitere Abbuchungen konnten durch die Sperrung des Kontos verhindert werden. Die Polizei ermittelt und warnt erneut vor der Betrugsmasche “Falsche Bankmitarbeiter”.

Ravensburg

Radfahrerin bei Zusammenstoß schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am Montag auf der L 288 bei Nessenbach wurde eine 67-jährige Pedelec-Fahrerin schwer verletzt. Die Seniorin war kurz vor 16 Uhr auf dem Weg nach Ravensburg und wollte nach links auf den Radweg abbiegen. Während mehrere nachfolgende Autofahrer ihre Geschwindigkeit reduzierten, überholte ein 22-jähriger Seat-Fahrer die Kolonne. Dabei erfasste er die 67-Jährige, die anscheinend nicht ordnungsgemäß eingeordnet war und offenbar ohne erneutes Umsehen abbog. Ein Rettungswagen brachte die Seniorin ins Krankenhaus. Der Sachschaden wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme war die Landesstraße bis kurz nach 16.30 Uhr voll gesperrt.

Ravensburg

Misslungenes Überholmanöver

Die Beteiligten eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstag gegen 9.30 Uhr auf der Kreisstraße zwischen Oberhofen und Kemmerlang ereignete, blieben glücklicherweise unverletzt. Ein 26-jähriger Fahrer eines Ford Mondeo überholte den Lkw eines 56-jährigen Fahrers in Richtung Kemmerlang. Dabei übersah er den Ford Ranger eines 44-jährigen Fahrers, der ordnungsgemäß entgegenkam. Die beiden Fahrzeuge kollidierten seitlich. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Mondeo abgewiesen und prallte gegen den Lkw. Sowohl der Ford Mondeo als auch der Ford Ranger waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird insgesamt auf etwa 25.000 Euro geschätzt. Die Polizei leitete aufgrund des missglückten Überholmanövers Ermittlungen wegen Straßenverkehrsgefährdung gegen den 26-jährigen Deutschen ein und beschlagnahmte seinen Führerschein.

Horgenzell

Zigarette aus dem Auto geworfen

Ein 23-jähriger Autofahrer muss mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen, nachdem er am Montagabend vor den Augen einer Polizeistreife eine brennende Zigarette aus seinem Fahrzeug geworfen hat. Die Beamten beobachteten den Vorfall kurz vor 23 Uhr auf der Landesstraße zwischen Gossetsweiler und Unterwaldhausen und stoppten den 23-Jährigen. Er zeigte sich uneinsichtig und hatte seinen Führerschein nicht dabei. Er wird nun bei der Bußgeldstelle angezeigt.

Aulendorf

Betrunkener Autofahrer versucht Auto zu rammen

Ein Alkoholtest ergab am Montagabend bei einem 55-jährigen Autofahrer einen Wert von knapp über 2,7 Promille, was zu mehreren Strafanzeigen führen wird. Ein anderer Verkehrsteilnehmer verständigte kurz vor 23 Uhr die Polizei und gab an, dass der 55-Jährige beinahe in sein Auto gefahren sei und betrunken wirkte. Zudem habe der rumänische Staatsbürger ihn beleidigt und versucht, sein Auto zu rammen. Der 55-Jährige fuhr weiter durch das Stadtgebiet, kollidierte in der Sandstraße mit einem geparkten Auto und setzte seine Fahrt fort. Eine Polizeistreife konnte den Mann schließlich mit seinem beschädigten Fahrzeug stoppen. Er musste seinen Führerschein abgeben und in einer Klinik eine Blutprobe abgeben. Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Unfallflucht und Beleidigung ermittelt.

Wangen

Mit platten Reifen und abgefahrenen Reifen unterwegs

Beamte des Polizeireviers Wangen waren am Montagmorgen überrascht, als eine 21-jährige Autofahrerin im Stadtgebiet mit einem platten Reifen an ihnen vorbeifuhr. Die Polizisten stoppten das Fahrzeug und stellten bei der Kontrolle fest, dass nicht nur einer der vorderen Reifen platt war, sondern auch beide Vorderreifen nicht mehr genügend Profil hatten. Zudem hatte die 21-Jährige weder Papiere, noch ein Warndreieck, Warnwesten oder Erste-Hilfe-Material dabei. Sie musste ihr Auto stehen lassen und wird nun bei der Bußgeldstelle angezeigt.

Amtzell

Heckspoiler von Auto gestohlen

Das Polizeirevier Wangen ermittelt wegen Diebstahls und Sachbeschädigung, nachdem ein Unbekannter in der Nacht von Sonntag auf Montag einen Pkw in der Wangener Straße beschädigt hat. Der Täter riss den kürzlich angebrachten Heckspoiler ab und entwendete ihn. Aus der Frontspoilerlippe brach der Unbekannte ein Stück heraus. Der Sachschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. Hinweise zur Tat oder zum Täter nimmt die Polizei unter Tel. 07522/984-0 entgegen.

Achberg

Reifen zerstochen

Ein unbekannter Täter hat an einem Pkw, der von Samstag, 17.30 Uhr, bis Sonntag, 17.30 Uhr in der Straße “Am Wiesenrain” abgestellt war, sowohl die Hinter- als auch einen Vorderreifen zerstochen. Zudem trat der Unbekannte offenbar gegen den linken Außenspiegel. Personen, die Hinweise zur Tat oder zum Täter geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07522/984-0 beim Polizeirevier Wangen zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzten 6139 und Leichtverletzten 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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