Ein 37-jähriger Deutscher leistet Widerstand gegen Polizisten und wird in Fachklinik gebracht.
Landkreis Ravensburg: Polizeieinsatz in Wangen

Landkreis Ravensburg (ost)
Wangen
Unruhestifter widersetzt sich Polizisten
Offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand und vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln hat ein 37-jähriger Deutscher am Mittwochnachmittag zugegeben, auf den nun strafrechtliche Konsequenzen zukommen. Die Polizei wurde in ein Mehrfamilienhaus in der Johannes-Jung-Straße gerufen, weil der 37-Jährige zuerst seine eigenen Wohnräume mit einem Beil demolierte und dann auch die Tür einer anderen Wohnung einschlug. Drei Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Wangen konnten den Angreifer anschließend auf dem Balkon seiner Wohnung festnehmen. Die Beamten mussten beim Zugriff erhebliche körperliche Anstrengungen unternehmen, da sich der 37-Jährige heftig wehrte. Aufgrund seines offensichtlichen psychischen Ausnahmezustands wurde der Mann anschließend in eine Fachklinik gebracht. In seiner Wohnung fanden die Polizisten synthetische Drogen. Gegen den 37-Jährigen wird nun unter anderem wegen Sachbeschädigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.
Wangen
Polizei schnappt Graffiti-Sprayer
Ein 21-jähriger Deutscher wurde am Mittwochmorgen von Beamten des Polizeireviers Wangen vorläufig festgenommen, nachdem er im Stadtgebiet einen Zigarettenautomaten, ein Verkehrsschild und einen Verteilerkasten beschmiert hatte. Ein Zeuge beobachtete den Verdächtigen und informierte die Beamten. Diese trafen den 21-Jährigen während einer Fahndung an und konfiszierten den Lackstift, den er noch bei sich führte. Der 21-Jährige erwartet nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.
Wangen
Vermeintlicher Notdienst entpuppt sich als Betrug
Ein bisher unbekannter Betrüger forderte von einem 61-jährigen Mann über 1.500 Euro, der am vergangenen Sonntag einen vermeintlichen Notdienst in Anspruch genommen hatte. Im Haus des Opfers im Wohngebiet Wittwais fiel am Nachmittag der Strom aus. Nachdem der 61-Jährige vom Stromanbieter erfuhr, dass anscheinend keine Störung vorlag, sondern ein technischer Defekt im Haus die Ursache sein könnte, suchte er im Internet nach Hilfe. Nachdem er eine vermeintliche Notdienstnummer gewählt hatte, erschien kurz darauf ein angeblicher Handwerker am Wohnhaus des 61-Jährigen. Nach zwei Stunden hatte der Unbekannte den Stromkreislauf wiederhergestellt und verlangte vom Opfer sofortige Bezahlung von über 1.500 Euro. Der 61-Jährige erhielt jedoch keine offizielle Rechnung oder Bericht, weshalb er später Anzeige bei der Polizei erstattete. Das Polizeirevier Wangen ermittelt nun unter anderem wegen besonders schwerem Betrug und bittet um Hinweise zu dem ungefähr 180 cm großen, etwa 30 Jahre alten Verdächtigen mit südländischem Aussehen unter Tel. 07522/984-0. Der Unbekannte hatte schwarze, wellige, mittellange Haare, die er nach hinten gekämmt hatte. Er trug dunkle Kleidung und führte einen gelben Werkzeugkoffer mit sich. Die Ermittler warnen in diesem Zusammenhang vor der Inanspruchnahme unseriöser Notdienste. Betrüger nutzen Notlagen aus und betrügen ihre Opfer regelrecht. Zuverlässige Dienstleister können Ihnen bereits am Telefon einen Höchstpreis nennen und stellen dann eine Rechnung aus. Lassen Sie sich keinesfalls unter Druck setzen, die Kosten sofort zu bezahlen, und rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei.
Wangen
Starkregen führt zu Unfall
Der Sachschaden bei einem Verkehrsunfall am Mittwoch kurz nach 15.30 Uhr auf der A 96 zwischen der Behelfsausfahrt Neuravensburg und der Anschlussstelle Wangen-West beläuft sich auf knapp 30.000 Euro. Bei plötzlich einsetzendem unwetterartigem Starkregen geriet ein 57-jähriger VW-Fahrer auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern. Das Fahrzeug kam nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Wildschutzzaun, kollidierte mit einer Schutzplanke und dem Einfriedung eines Regenrückhaltebeckens. Der 57-Jährige blieb glücklicherweise unverletzt, an seinem VW entstand jedoch wirtschaftlicher Totalschaden. Ein Abschleppunternehmen lud das Fahrzeug auf, Mitarbeiter der Autobahnmeisterei reparierten den Wildschutzzaun vorübergehend.
Argenbühl
Zusammenstoß mit Gegenverkehr – eine Verletzte
Ein Verkehrsunfall am Mittwoch kurz nach 17.15 Uhr auf der K 8011 zwischen Ratzenried und Gießen forderte eine leicht verletzte Person und zwei stark beschädigte Fahrzeuge. Eine 27-jährige Opel-Fahrerin war in Richtung Ratzenried unterwegs und geriet auf der kurvigen Strecke bei Sechshöf auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte sie mit dem Toyota einer entgegenkommenden 34-Jährigen. Bei dem Zusammenstoß wurde die 34-Jährige verletzt, ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge, an denen jeweils wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von insgesamt knapp 20.000 Euro entstand, mussten abgeschleppt werden.
Leutkirch
Ladendieb wird zufällig von Polizei erwischt
Die Flucht eines 57-jährigen Kongos nach einem Ladendiebstahl in einem Supermarkt in der Memminger Straße am Mittwoch kurz nach 20 Uhr scheiterte. Der Ladendieb wurde beim Diebstahl vom Verkaufspersonal erwischt, ergriff jedoch die Flucht. Bei einem anderen Einsatz, bei dem die Polizei gegen 21 Uhr am Bahnhof eine betrunkene Person gemeldet wurde, tauchte der 57-Jährige mit seinem prall gefüllten Rucksack voller gestohlener Waren ebenfalls am Bahnhof auf. Als er die Polizisten erkannte, versuchte er erneut zu fliehen, konnte aber von den Beamten zu Boden gebracht und vorläufig festgenommen werden. In seinem Rucksack fanden die Beamten mehrere Flaschen Schnaps im Wert von über 100 Euro, die der 57-Jährige zuvor im Supermarkt gestohlen hatte. Der Dieb muss nun mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Während der Festnahme solidarisierte sich der 43-jährige Betrunkene, wegen dem die Polizei am Bahnhof im Einsatz war, mit dem Ladendieb. Die Beamten mussten daher auch gegen ihn körperlichen Zwang anwenden, um einen zuvor ausgesprochenen Platzverweis durchzusetzen.
Leutkirch
Gefährliches Überholmanöver – Polizei bittet um Zeugenhinweise
Nur durch eine Vollbremsung und ein Ausweichmanöver konnte ein 17-jähriger Autofahrer am Dienstag kurz nach 7 Uhr auf der L 318 Höhe Bottentann einen schweren Verkehrsunfall verhindern. Der Jugendliche war zusammen mit einem Erziehungsberechtigten im begleiteten Fahren in Richtung Leutkirch unterwegs, als ein bisher unbekannter entgegenkommender Fahrer zum Überholen eines Lkw ansetzte und den Wagen des 17-Jährigen offensichtlich übersah. Der Unbekannte, der mit einem weißen Seat Ibiza unterwegs gewesen sein soll, vollendete sein Überholmanöver und soll dabei mit äußerst geringem Abstand zwischen dem Lkw und dem Fahrzeug des Jugendlichen durchgefahren sein. Nur dem Zufall war es zu verdanken, dass dabei weder Personen verletzt wurden, noch Sachschaden entstand. Der Unbekannte fuhr weiter in Richtung Isny. Auch die Fahrzeugführer, die sich hinter dem Wagen des 17-Jährigen befanden, mussten ebenfalls bremsen und ausweichen. Das Polizeirevier Leutkirch ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und bittet Zeugen des Überholmanövers sowie Personen, die Hinweise zum Fahrer des weißen Seat mit mutmaßlichem Teilkennzeichen RV-SR geben können, sich unter Tel. 07561/8488-0 zu melden.
Leutkirch
Kupferdiebe stehlen über 100 Meter Kabel
Unbekannte Täter haben in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch von einer Baustelle in der Straße “Saugarten” Kupferkabel im Wert von rund 5.000 Euro gestohlen. Die Polizei vermutet, dass die Täter für den Abtransport der etwa 110 Meter langen Kabel ein größeres Fahrzeug benutzt haben. Personen, die verdächtige Aktivitäten beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 07561/8488-0 an das Polizeirevier Leutkirch zu wenden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1295 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1503 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch ähnlich, mit 728 gelösten Fällen in 2022 und 747 gelösten Fällen in 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 764 im Jahr 2022 auf 782 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 702 männlich und 62 weiblich im Jahr 2022, während es 726 männliche und 56 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 339 im Jahr 2022 auf 351 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 die meisten Autodiebstähle in Deutschland verzeichnet, mit 7781 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.295 | 1.503 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 728 | 747 |
| Anzahl der Verdächtigen | 764 | 782 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 702 | 726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 62 | 56 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 339 | 351 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der aufgezeichneten Fälle. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. 1733 Unfälle, also 0.57%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die restlichen 260926 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 85.09% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Bei den Verkehrsunfällen kamen insgesamt 369 Menschen ums Leben, 6139 wurden schwer verletzt und 36086 erlitten leichte Verletzungen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








