Ein Unbekannter beschädigte den Heckspoiler eines geparkten Autos und verursachte mehrere hundert Euro Sachschaden. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und nimmt Hinweise unter Tel. 0751/803-3333 entgegen.
Landkreis Ravensburg: Unbekannter beschädigt Auto in Ravensburg

Landkreis Ravensburg (ost)
Ravensburg
Ein Unbekannter hat ein Stück des Heckspoilers abgerissen
Das Polizeirevier Ravensburg ermittelt wegen Sachbeschädigung, nachdem ein Unbekannter zwischen Mittwochmorgen und Sonntagvormittag den Heckspoiler eines geparkten Autos in der Schubertstraße beschädigt hat. Der Täter brach oder riss offenbar ein Stück des Spoilers ab, was einen Sachschaden von mehreren hundert Euro verursachte. Hinweise zur Tat oder zum Täter nimmt die Polizei unter Tel. 0751/803-3333 entgegen.
Ravensburg
Die Polizei wird wegen Diebstahls gerufen und stellt mehrere Verstöße fest
Am frühen Sonntagmorgen wurde die Polizei in eine Gaststätte in der Unterstadt gerufen. Einem Gast, der an einem Glücksspielautomaten spielte, wurden mehrere hundert Euro Bargeld gestohlen. Bei den Ermittlungen stellten die Beamten fest, dass der 17-jährige Geschädigte ein aktuelles Aufenthaltsverbot im Kernbereich der Stadt Ravensburg hatte. Zudem hatte das Personal dem Jugendlichen, der sich weit nach Mitternacht in der Gaststätte aufhielt, gegen die Vorschriften Schnaps ausgeschenkt. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Glücksspielautomat für den 17-Jährigen von einer unbekannten Person freigeschaltet worden war. Der Jugendliche wurde von der Polizei nach Hause geschickt und bei der Bußgeldbehörde wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsverbot angezeigt. Auch die Angestellten der Gaststätte müssen mit Bußgeldern rechnen, da sie gegen die Jugendschutzvorschriften verstoßen haben.
Ravensburg
Bei Missachtung der Vorfahrt – ein Verletzter
Ein Verkehrsunfall am Sonntag kurz nach 2.30 Uhr im Bereich der Schussentalbrücke führte zu einer leicht verletzten Person und einem Sachschaden von rund 18.000 Euro. Eine 26-jährige Fahrerin bog mit ihrem Mazda von der Schwanenstraße in Richtung Schussentalbrücke ab und übersah dabei den vorfahrtsberechtigten VW eines 24-jährigen Fahrers. Bei der Kollision wurden die 26-Jährige leicht verletzt und von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der nicht mehr fahrbereite Mazda wurde von einem Abschleppunternehmen abtransportiert.
Ravensburg
Ein 15-Jähriger war mit knapp zwei Promille auf dem Fahrrad unterwegs
Am Sonntag gegen 0.30 Uhr fiel eine Polizeistreife auf einen 15-Jährigen auf, der ohne Licht mit seinem Fahrrad im Stadtgebiet unterwegs war. Die Beamten sprachen den Jugendlichen an und forderten ihn auf, anzuhalten. Anstatt anzuhalten, versuchte der Teenager davonzufahren. Die Polizisten konnten ihn schließlich zum Anhalten bringen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,9 Promille bei dem stark nach Alkohol riechenden Jugendlichen. Er wurde zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht und anschließend einem Erziehungsberechtigten übergeben. Der Jugendliche wird wegen Trunkenheit im Straßenverkehr angezeigt.
Weingarten
Ein Mitfahrer stört die Unfallaufnahme erheblich und landet in einer Gewahrsamszelle
Nach einem Parkrempler am Sonntagabend musste ein 45-Jähriger die Nacht in einer Arrestzelle auf dem Polizeirevier verbringen, da er die Polizeibeamten bei der Unfallaufnahme massiv störte. Ein 22-Jähriger war beim rückwärts Ausparken in der Boschstraße gegen einen Mazda gestoßen. Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf jeweils etwa 1.000 Euro geschätzt. Der stark alkoholisierte 45-Jährige, der eigentlich von dem 22-Jährigen nach Hause gefahren werden sollte, pöbelte Passanten an und störte die Polizisten bei ihrer Arbeit. Er wurde schließlich in Gewahrsam genommen, um weitere Störungen zu verhindern. Die Kosten für die Übernachtung in der Zelle trägt er.
Aichstetten
Ein Busfahrer gibt ordentlich Gas
Ein 48-Jähriger war am frühen Montagmorgen rasant mit seinem Omnibus auf der A 96 unterwegs. Während eine Streifenwagenbesatzung der Verkehrspolizei Kisslegg einen Lkw kontrollierte, überholte der 48-Jährige den Streifenwagen zwischen den Anschlussstellen Leutkirch-West und Aichstetten. Die Beamten stellten Geschwindigkeiten von bis zu 125 km/h fest, obwohl die Höchstgeschwindigkeit für Busse dieser Größe bei 100 km/h liegt. Der Busfahrer musste eine Sicherheitsleistung in Höhe mehrerer hundert Euro hinterlegen und wird bei der Bußgeldstelle angezeigt.
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Hinweis in eigener Sache – Nennung der Nationalität von Tatverdächtigen bei Straftaten
Ab dem 01.09.26 wurde die “Gemeinsame Verwaltungsvorschrift des Justizministeriums und des Innenministeriums Baden-Württemberg über die Unterrichtung der Öffentlichkeit in Strafverfolgungssachen” angepasst. Gemäß Punkt 4 dieser Vorschrift ist es nun erforderlich, die Nationalität von Tatverdächtigen bei der Berichterstattung über Straftaten zu nennen. Es gibt Ausnahmen, wie die Nichtnennung bei Minderjährigen. Wir werden, wie alle Polizeipräsidien in Baden-Württemberg, diese Regelung ab sofort umsetzen und die Nationalität von Tatverdächtigen in unseren täglichen Meldungen angeben, sofern sie zweifelsfrei bekannt ist und keine Hinderungsgründe vorliegen. Diese Regelung betrifft keine Ordnungswidrigkeiten oder andere polizeiliche Anlässe.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 36.787 auf 34.877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32.420 auf 30.714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle oder 3.38% aus. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle oder 85.09%. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). 369 Menschen verloren ihr Leben, 6139 wurden schwer verletzt und 36086 erlitten leichte Verletzungen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








