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Landkreis Sigmaringen: Schockanrufe in Sigmaringen

Die Polizei in Sigmaringen warnt erneut vor Schockanrufen, bei denen Betrüger hohe Geldbeträge von den Angerufenen fordern.

Foto: Depositphotos

Landkreis Sigmaringen (ost)

Bezirk Sigmaringen

Polizei warnt erneut vor betrügerischen Anrufen

Am Dienstag meldete die Polizei mehrere Fälle von sogenannten Schockanrufen. Alle Angerufenen erkannten sofort den Betrug und legten auf. Die Betrüger gaben sich am Telefon als Polizeibeamte oder Ärzte aus und behaupteten, dass ein Angehöriger einen schweren Unfall hatte oder dringend teure Medikamente für die Krebsbehandlung benötigte. In allen Fällen versuchten die Täter, die Angerufenen dazu zu bringen, hohe Geldbeträge für eine Kaution oder spezielle Medikamente zu zahlen. Die psychologisch geschulten Anrufer setzten ihre Opfer dabei stark unter Druck. Die Polizei empfiehlt, solche Anrufe sofort zu beenden und selbst Kontakt mit dem vermeintlich betroffenen Angehörigen aufzunehmen. Im Zweifelsfall sollten Sie die Polizei kontaktieren und niemals die geforderte Summe bezahlen.

Sigmaringen

Schädlingsbekämpfer verlangt hohe Summe – Polizei ermittelt wegen Wuchers

Ein vermeintlicher Schädlingsbekämpfer forderte am Montagabend über 4.000 Euro für seinen zweieinhalbstündigen Einsatz. Die Eigentümerin einer Wohnung, die Hilfe bei der Beseitigung von Ungeziefer suchte, kontaktierte einen entsprechenden Dienstleister über eine Online-Anzeige. Nachdem der unbekannte Kammerjäger seine Arbeit erledigt hatte, verlangte er sofortige Bezahlung, ohne eine Rechnung auszustellen. Die Polizei ermittelt nun wegen Betrugs und Wuchers und warnt vor unseriösen Anbietern, die exorbitante Preise verlangen. Betrüger nutzen Notlagen aus und betrügen ihre Opfer regelrecht. Seriöse Dienstleister können Ihnen im Voraus einen Preisrahmen nennen und stellen anschließend eine Rechnung aus. Lassen Sie sich nicht dazu drängen, die Kosten sofort zu bezahlen, und kontaktieren Sie im Zweifelsfall die Polizei.

Ostrach

Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Ein 49-jähriger Motorradfahrer wurde am Dienstagabend bei einem Verkehrsunfall auf der L 279 schwer verletzt. Ersten Erkenntnissen der Verkehrspolizei zufolge geriet ein 20-jähriger Seat-Fahrer gegen 22.30 Uhr zwischen Tafertsweiler und Völlkofen aus ungeklärter Ursache in einer langen Linkskurve auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er mit dem entgegenkommenden 49-jährigen Harley Davidson-Fahrer. Der Biker stürzte durch den Zusammenstoß und wurde mit schweren Verletzungen per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der 20-jährige Unfallverursacher erlitt leichte Verletzungen und begab sich selbst in ärztliche Behandlung. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro. Die Landstraße war während der Unfallaufnahme bis etwa 2.30 Uhr voll gesperrt. Ein Gutachter wurde beauftragt, um die Unfallursache zu klären. Neben der Polizei und dem Rettungsdienst war auch die örtliche Feuerwehr am Unfallort im Einsatz.

Hettingen

Betrunken mit dem Fahrrad unterwegs

Ein 25-Jähriger war in der Nacht auf Mittwoch stark betrunken mit seinem Fahrrad im Ortsgebiet unterwegs. Eine Polizeistreife bemerkte den Mann kurz nach 1.30 Uhr, als er in einer Kurve neben seinem Fahrrad auf einer Leitplanke saß. Der 25-Jährige gab an, kurz zuvor gestürzt zu sein. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von etwa 2,6 Promille, weshalb der Mann zur Entnahme von zwei Blutproben in ein Krankenhaus gebracht wurde. Gegen den deutschen Staatsbürger wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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