Beamte der Verkehrspolizei haben am Mittwoch mehrere Geschwindigkeitsverstöße auf der B 313 bei Rohrdorf festgestellt.
Landkreis Sigmaringen: Verkehrssünder auf B 313 erwischt

Landkreis Sigmaringen (ost)
Sigmaringen
Bei einer Überprüfung auf der B 313 wurden mehrere Geschwindigkeitsverstöße festgestellt
Einige Verkehrsteilnehmer waren am Mittwoch auf der B 313 bei Rohrdorf in Richtung Meßkirch deutlich zu schnell unterwegs. Zwischen 15.30 Uhr und 19.30 Uhr wurden von den Beamten der Verkehrspolizei rund 1.000 Fahrzeuge kontrolliert, von denen fast 100 die erlaubten Geschwindigkeiten teilweise erheblich überschritten haben. Auf dieser Strecke gilt für Pkw eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h, für Lkw sind 60 km/h erlaubt. 38 Fahrzeuge fuhren zwischen 21 und 40 km/h zu schnell, vier Pkw-Fahrer sogar mehr als 41 km/h zu schnell. Alle müssen mit einem Bußgeld rechnen, die vier schnellsten Fahrer zusätzlich mit einem Fahrverbot. Der Spitzenreiter wurde mit 139 km/h gemessen. Die festgestellten Verstöße werden an die zuständige Bußgeldstelle weitergeleitet.
Bad Saulgau / Sigmaringen
Bürger werden vor angeblich rentablen Anlageangeboten im Internet gewarnt
In zwei Fällen sind kürzlich Bürger aus Bad Saulgau und Sigmaringen im Internet auf vermeintlich lukrative Anlageangebote gestoßen und dann Opfer von Betrügern geworden. Während in einem Fall die Überweisung von 50.000 Euro gefordert, aber nicht gezahlt wurde, überwies ein Geschädigter im anderen Fall zunächst 500 Euro. In beiden Fällen haben die Opfer den Betrügern auch eine Kopie ihres Personalausweises übermittelt. Sie bemerkten jedoch rechtzeitig die verdächtigen Umstände, überwiesen kein weiteres Geld und erstatteten Anzeige. Es entstand bisher kein großer finanzieller Schaden. Die Polizei warnt weiterhin vor unseriösen Geldanlagen im Internet. Die versprochenen hohen Renditen erweisen sich oft als Betrug. Geben Sie niemals persönliche Dokumente an Unbekannte weiter und tätigen Sie keine Überweisungen, bevor Sie das Angebot und den Anbieter sorgfältig geprüft haben.
Bad Saulgau
Ein Verkaufsautomat in einem Hofladen wurde aufgebrochen
In der Nacht zum Mittwoch hatte es ein bisher unbekannter Täter gezielt auf das Bargeld eines Verkaufsautomaten in einem Hofladen in Kleintissen abgesehen. Gegen 02:15 Uhr begab sich der maskierte Täter mit Handschuhen direkt zum Automaten und brach das Münzfach auf. Anschließend entwendete er das darin befindliche Bargeld. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 1.200 Euro und übersteigt damit weit den Wert des gestohlenen Geldes. Das Polizeirevier Bad Saulgau ermittelt wegen des Diebstahls und bittet um Hinweise unter Tel. 07581 482-0.
Meßkirch
Ein frisierter E-Scooter – Fahren ohne die erforderliche Fahrerlaubnis
Beamte des Polizeireviers Sigmaringen zeigten am Mittwochvormittag am Adlerplatz in Meßkirch ein gutes Gespür, als sie einen E-Scooter-Fahrer kontrollierten. Der 41-Jährige war mit einem Elektroroller unterwegs, der schneller als die erlaubten 25 km/h fuhr. Dafür hätte er einen Führerschein benötigt, den er jedoch nicht vorzeigen konnte. Er gab an, dass er das Fahrzeug unverändert im Internet gekauft hatte. Der E-Scooter wurde beschlagnahmt und gegen den 41-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an, wobei im Jahr 2022 insgesamt 11144 Fälle registriert wurden, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 im Jahr 2022 auf 4420 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.144 | 13.531 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.056 | 4.420 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.146 | 3.473 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.153 | 2.380 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 993 | 1.093 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.119 | 1.331 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 10.355 Fälle, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle betrugen 260.926, was 85,09% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Die Anzahl der Getöteten belief sich auf 369, die Anzahl der Schwerverletzten auf 6.139 und die Anzahl der Leichtverletzten auf 36.086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








