Ein Unbekannter brach über Kellerfenster ein und stahl Bargeld. Kontrollen ergaben Drogenfunde, Fahren ohne Fahrerlaubnis und weitere Verstöße.
Langenbrettach: Einbrüche und Kontrollen in Heilbronn

Heilbronn (ost)
Heilbronn-Böckingen: Einbruch über Kellerfenster
Am vergangenen Wochenende drang ein Unbekannter über das Kellerfenster in Heilbronn-Böckingen in ein Gebäude in der Georg-Vogel-Straße ein. Zwischen 16 Uhr am Freitag und 6 Uhr am Montag brach der Täter zunächst das Fenster auf und öffnete im Inneren mehrere Schränke, um Bargeld zu stehlen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 2.000 Euro, und der Täter entkam in unbekannte Richtung. Hinweise nimmt das Polizeirevier Heilbronn-Böckingen unter der Telefonnummer 07131 204060 entgegen.
Langenbrettach: Einbruch in Kindergarten
Unbekannte gelangten am Wochenende über ein Fenster in den Kindergarten in Langenbeutingen. Zwischen 21 Uhr am Freitag und 7 Uhr am Montag brachen der oder die Täter ein Fenster in der Straße “Im Reutfeld” auf und öffneten zwei Türen im Inneren. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen wurde nichts gestohlen. Zeugen, die Hinweise zum Einbruch geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07139 47100 beim Polizeiposten Neuenstadt zu melden.
Heilbronn: Zahlreiche Kontrollen in der Stadt
Bei den Kontrollen im Rahmen der “Sicheres Heilbronn” Konzeption wurden am Montag acht Straftaten und fünf Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Die Beamten, die in der Heilbronner Innenstadt unterwegs waren, überprüften insgesamt 52 Personen zwischen 16 und 22 Uhr. Bei einem 22-Jährigen wurden verschiedene Verkaufseinheiten von Kokain, Marihuana, eine Feinwaage und ein Tierabwehrspray gefunden. Außerdem war das Fahrrad, mit dem er unterwegs war, als gestohlen gemeldet. Die Ermittlungen dazu dauern an. Ein 26-Jähriger hatte Heroin in seinem Strumpf versteckt. Es gab auch Verstöße gegen das Konsumcannabisgesetz und Ordnungswidrigkeiten wie das Fahren eines E-Scooters ohne Versicherungsschutz, das Spucken auf den Boden oder das Füttern von Tauben. Ein 47-Jähriger war mit seinem Roller in der Gottlieb-Daimler-Straße unterwegs. Bei einer Kontrolle stellte sich heraus, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Als die Beamten Alkoholgeruch bei ihm feststellten, wurde ein Alkoholtest durchgeführt. Dieser ergab knapp 0,6 Promille. Er muss nun mit mehreren Anzeigen rechnen.
Möckmühl: Flucht mit getunten E-Scootern
Am Sonntagnachmittag erhielt eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizei Weinsberg einen Hinweis auf zwei auffällig leistungsstarke E-Scooter, die sich im Bereich des Naturbads an der Jagst in Möckmühl befanden. Eine Polizeibeamtin, die sich zu diesem Zeitpunkt privat vor Ort aufhielt, hatte die beiden Fahrzeuge und ihre Fahrer mit Motocross-Helmen bemerkt und den Verkehrsdienst Weinsberg informiert.
Die Streifenbesatzung begab sich sofort zur Örtlichkeit. Als die Beamten ankamen, versuchten die beiden 16 und 19 Jahre alten E-Scooter-Fahrer zunächst, sich hinter einem Gebüsch zu verstecken. Dann flohen sie mit ihren Fahrzeugen. Dabei fuhren sie mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch den Ort und ein Wohngebiet, in dem eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gilt. Nach bisherigen Erkenntnissen erreichten sie Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h.
Der 19-Jährige konnte entkommen. Der zweite Fahrer wurde von den Einsatzkräften gefasst und festgenommen. Bei dem 16-jährigen Jugendlichen stellte sich heraus, dass er keine erforderliche Fahrerlaubnis besaß. Außerdem hatte der von ihm geführte E-Scooter keinen Versicherungsschutz. Ein Drogentest reagierte positiv auf THC.
Im Rahmen der Ermittlungen gelang es den Beamten, den zunächst geflohenen zweiten Fahrer zu identifizieren. Am Montagmorgen um 6 Uhr wurde daher mit richterlicher Anordnung eine Wohnungsdurchsuchung in Möckmühl durchgeführt. Der Verdächtige wurde dabei angetroffen.
Beide Beschuldigten werden nun wegen folgender Straftaten angezeigt:
16-Jähriger:
19-Jähriger:
Die beiden verwendeten Fahrzeuge waren leistungsstarke E-Scooter des Typs KuKirin G2 Master. Die Fahrzeuge wurden von der Polizei beschlagnahmt. Aufgrund ihrer technischen Eigenschaften und der vorgenommenen Änderungen sind sie nicht für den regulären Betrieb im öffentlichen Verkehrsraum geeignet. Die Fahrzeuge sollen aufgrund der begangenen Taten im weiteren Verfahren eingezogen werden.
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Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 653 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 80. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Drogenfälle registriert, was die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








