Die Freiwillige Feuerwehr Bad Säckingen hatte eine kurze Nacht und kaum Zeit für den ersten Kaffee. Nach einer Suchaktion am Rhein folgte ein Einsatz wegen eines Kaminbrands.
Laufenburg: Feuerwehr Bad Säckingen im Einsatz

Bad Säckingen (ost)
Eine kurze Schlafperiode und kaum Zeit für den ersten Kaffee: Die Freiwillige Feuerwehr Bad Säckingen denkt an anstrengende Stunden zurück. Nach einer ausgedehnten Suchaktion am Rhein in den Nachtstunden folgte bereits am frühen Morgen der nächste Alarm zu einem Brandeinsatz.
Die Nachtruhe endete für die Einsatzkräfte aus Bad Säckingen am Mittwoch abrupt um 00:30 Uhr. Ein Angler hatte Hilferufe im Bereich des Rheins bei Obersäckingen gehört und sofort den Notruf gewählt. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich eine Person in Not im fließenden Gewässer befand, wurde sofort eine große Anzahl an Rettungskräften auf beiden Seiten des Rheins mobilisiert.
Unter der Leitung des Feuerwehr-Einsatzleiters begann eine grenzüberschreitende Suchaktion. Neben der Feuerwehr Bad Säckingen und der Feuerwehr Laufenburg waren das THW Bad Säckingen, die DLRG Waldshut, der Rettungsdienst sowie Einheiten der deutschen und schweizerischen Polizei im Einsatz.
Das Suchgebiet wurde systematisch durchsucht. Während mehrere Rettungsboote den Rhein überwachten, standen Taucher der DLRG bereit und durchsuchten Teilbereiche des Ufers. Aus der Luft unterstützte der Rettungshubschrauber „Lions 1“ die Suche mit einem leistungsstarken Suchscheinwerfer. Der lautstarke Einsatz des Hubschraubers in der Nacht erregte viel Aufmerksamkeit in der Bevölkerung.
Trotz der intensiven Anstrengungen der insgesamt rund 100 Einsatzkräfte konnte nach drei Stunden keine Feststellung getroffen werden. Der Einsatz wurde gegen 03:30 Uhr ohne Ergebnis beendet.
Den freiwilligen Rettern blieb jedoch wenig Zeit zur Erholung. Noch bevor viele Kameraden nach der kurzen Nacht ihren ersten Kaffee trinken konnten, wurden sie erneut alarmiert: Ein Kaminbrand im westlichen Stadtgebiet erforderte erneut den Einsatz der Kräfte.
Vor Ort bestätigte sich die Meldung. Die Feuerwehr, die mit 15 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen anrückte, sicherte sofort das Gebäude und leitete Belüftungsmaßnahmen ein, um eine Ausbreitung von Rauchgasen in den Wohnräumen zu verhindern. In enger Zusammenarbeit mit dem benachrichtigten Schornsteinfeger wurde der Kamin gereinigt und die Glut sicher nach draußen gebracht. Auch bei diesem Einsatz war die Polizei zur Unterstützung vor Ort.
Dieser Einsatzmarathon zeigt erneut die enorme Einsatzbereitschaft der freiwilligen Helfer, die nach einer fast schlaflosen Nacht oft direkt von der Einsatzstelle aus ihren regulären Arbeitstag begannen.
Quelle: Presseportal








